Dienstag, 20. Dezember 2016

Advent - Zeit, um Tür und Tor zu öffnen

Die Adventszeit ist die Zeit, um Türen zu öffnen. Hinter den meisten verbergen sich Schokolade und Süßigkeiten. Hinter unseren Türen oder besser gesagt Toren verbergen sich in der Regel Kreuzfahrtschiffe. Manchmal auch nur ein halbes oder ein Drittel Kreuzfahrtschiff. In diesem Advent war es ein Teil des Kreuzfahrtschiffes World Dream.


Am 17. Dezember öffneten wir unser Tor und das große „Schwimmteil“ der World Dream verließ die Baudockhalle. Und schon dieser Teil des Kreuzfahrtschiffes beeindruckt mit seinen Dimensionen. Mit einer Breite von 39,7 Metern, einer Länge von 104,4 Metern und einer Höhe über alles von 56,8 Metern ist das Bauteil schwimmfähig und hat in seinem Inneren schon einiges zu bieten. Neben fertigen Kabinen und der kompletten Verrohrung und Verkabelung verbergen sich hier bereits die Hauptmaschinen und die Generatoren. So kommt dann auch ein Gewicht von 18.600 Tonnen zusammen. 

In der Baudockhalle arbeiten wir nun an der Fertigstellung der Norwegian Joy. Wenn sie im Frühjahr die Halle verlässt, wird das Schwimmteil der World Dream wieder eingedockt und mit einem weiteren großen Schwimmteil zusammengeführt. Dann entsteht nach und nach aus diesen beiden großen Teilstücken und weiteren Blöcken das neue Kreuzfahrtschiff World Dream.

Wer übrigens persönlich hinter die Türen und Tore der Werft schauen möchte, hat dazu während der „Tage der Region“ im Besucherzentrum der MEYER WERFT die Möglichkeit.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Frisia V: Der letzte Weg führt zurück nach Hause

„Ich war 17 als das Schiff gebaut wurde und ich erinnere mich gut“, sagt Bernard Meyer mit Blick auf die Frisia V, die derzeit in Sichtweite der neuen Werft auf ihre Verschrottung wartet. „Damals war auf der Werft viel zu tun und alle Bauplätze waren mit Küstenmotorschiffen belegt. Daher musste ein eigentlich schon stillgelegter Helgen für die Frisia V noch einmal reaktiviert werden. Wir wohnten nur 20 Meter entfernt und aus meinem Zimmer hatte ich den besten Blick auf diesen Helgen.“

Auch Jochen Zerrahn, ehemaliger Betriebsleiter der Meyer Werft, kann sich gut erinnern. „Ich war damals als junger Schiffbauingenieur gerade erst zwei Jahre im Technischen Büro tätig. Die Frisia V war eines der ersten Schiffe, an denen ich mit gezeichnet und geplant habe. Dass Bernard Meyer den Bau des Schiffes aus seinem Zimmer verfolgt, wusste ich damals allerdings noch nicht.“
 
Die Frisia V bei ihrer Überführung über die Ems.

Im August 1965 war die Inselfähre auf der Meyer Werft am alten Standort in Papenburg  fertiggestellt und an die Reederei Norden Frisia abgeliefert worden. Nach mehr als 50 Jahren im Fährverkehr zwischen Norddeich und Norderney, trat sie am 27. November 2016 ihre letzte Fahrt an. Sie führte die Frisia V zurück nach Hause.
Aber schon  vorher zog es die Frisia V mehrmals nach Papenburg zurück. Zweimal wurde das Schiff im Reparaturdock der alten Werft verlängert und umgebaut. „Diese Umbauten waren für uns jedes Mal eine Herausforderung“, erinnert sich Bernard Meyer. „Bei jedem Umbau mussten wir auf die Stabilität, den Tiefgang und natürlich die Tragfähigkeit achten. Das Schiff durfte nicht zu schwer werden. Also waren wir einmal mehr innovativ und setzten erstmals  leichte Aluminium-Profile ein.“ Die Bauweise hat sich für die Fähre bewährt. Vor ihrer Verschrottung rettet sie die Frisia V aber nicht.
Bisher ist erst ein Meyer-Schiff zur Verschrottung nach Papenburg zurückgekommen. Im September 2015 kam die BREMEN 20. Sie war 1927 bei der Meyer Werft gebaut worden und sollte verschrottet werden. Allerdings wurde sie sprichwörtlich in letzter Minute verkauft und entkam dem Abbruch. Sie verließ Papenburg wieder und ist noch immer in Fahrt. „Solch eine Wendung erwarten wir bei der Frisia V nicht. Aber wir behalten sie im Auge“, verspricht Bernard Meyer mit einem Augenzwinkern.
 
Nach über 50 Jahren im Dienst und mehreren Umbauten
wartet die Frisia V nun auf ihre Verschrottung.

Dienstag, 8. November 2016

Zwanglos und doch zielgerichtet - Karrieremessen bringen Unternehmen und Bewerber zusammen

Ein Tag für Ihre Karriere - So der Slogan der Recruiting Tage, die regelmäßig vom Verband Deutscher Ingenieure (VDI) organisiert werden. Aus Unternehmersicht ist es vor allem ein Tag des Kennenlernens – zwanglos, entspannt und zielgerichtet. „Wir als Arbeitgeber präsentieren uns gerne auf solchen Karrieremessen, da wir den persönlichen Kontakt schätzen. Die Erstgespräche bei den Messen sind viel zwangloser als ein Bewerbungsgespräch und alle Beteiligten merken viel schneller, ob die Chemie stimmt“, so Ingrid Stamm aus der Personalabteilung der MEYER WERFT.

Beim VDI Recruiting Day in Hamburg Anfang November wurde das Team der Werft erstmals auch von einem Vertreter einer Partnerfirma begleitet. Till Bosbach von MAC Hamburg war als Ansprechpartner vor Ort. „Wir konzipieren und bauen die Klimaanlagen für die Kreuzfahrtschiffe der MEYER WERFT und sind auf der Suche nach Ingenieuren, die uns dabei unterstützen.“ Da Klimaanlagen allein eben nicht so sexy sind, wie Klimaanlagen in Kreuzfahrtschiffen, ist es für MAC ein großer Vorteil sich zusammen mit der MEYER WERFT zu präsentieren.

Steffi de Vries, Personalreferentin bei der MEYER WERFT ergänzt: „Wir konnten uns für die Teilnehmer viel Zeit nehmen und uns auch länger mit ihnen unterhalten. Wir haben so viele interessante und vor allem intensive Gespräche geführt.“

Jetzt, einige Tage nach der Veranstaltung, steigt die Vorfreude auf die Bewerbungen und natürlich auf die nächste Messe. „Am 16. November sind wir in Wilhelmshaven beim Karrieretag der Jade Universität zu Gast. Hier präsentieren wir unsere Angebote für Studierende und Berufseinsteiger“, kündigt Steffi de Vries an.

Hier geht's zu den Jobs der MEYER WERFT

VDI Recruiting Day in Hamburg: Viel Zeit für intensive Gespräche.

Freitag, 23. September 2016

Genting Dream im Trainingsmodus

Tausende Schaulustige verfolgten am 18. September die Überführung der Genting Dream. Große und kleine „Sehleute“ tummelten sich am Ufer der Ems, um unseren jüngsten Neubau auf seiner ersten großen Fahrt zu begleiten und zu bestaunen.

Auf ihrem Weg hat der Luxusliner alle Stationen erfolgreich passiert. Das Team rund um unseren Kapitän hat alle Engpässe hervorragend gemeistert. Nun folgt der Härtetest: Der Genting Dream stehen umfangreiche Tests und Erprobungen aller Anlagen und Systeme auf hoher See bevor. Dazu gehören das Testen des Ankers, der übrigens pink ist, ebenso wie das Ermitteln des Bremsweges nach einer „Vollbremsung“.


Unabhängig von den technischen Erprobungen herrscht an Bord reges Treiben. Die Crew bereitet sich auf die bevorstehenden Aufgaben im Reisebetrieb vor und unternimmt intensive Trainings. Alle Besatzungsmitglieder werden so ausgebildet, dass sie ihren späteren Gästen an Bord den besten Service bieten und die Reise so angenehm wie möglich gestalten können.

Bis Mitte Oktober haben Schiff und Crew noch Zeit sich auf ihren Einsatz vorzubereiten. Dann werden wir das Schiff an die Reederei Dream Cruises abliefern und die Genting Dream in Richtung ihres chinesischen Heimathafens Guangzhou verabschieden.

Freitag, 15. April 2016

Genting Dream - Schiffskörpermontage abgeschlossen

Nachdem die Ovation of the Seas ausgedockt wurde, begann am 19. Februar 2016 der Zusammenbau der vorgefertigten Schwimmteile und Blöcke des neuen Kreuzfahrtschiffes Genting Dream. Gestern – nur 56 Tage später – ist der Stahlbau (Rohbau) des neuen Schiffes bereits abgeschlossen.



Wahnsinn, wie schnell das neue Schiff mit intelligenter Planung, viel Fleiß unserer Kollegen und Partnerfirmen fertiggestellt werden konnte! Jetzt läuft der Innenausbau weiter auf Hochtouren, um das Schiff pünktlich im Herbst an den Kunden zu übergeben.

Das nächste Ausdocken und die Emspassage laufen im Spätsommer diesen Jahres.

Montag, 14. März 2016

Ovation of the Seas auf hoher See




 
Getreu dem Motto „langsam, aber sicher“ lief die Ovation of the Seas am Samstagmorgen in Eemshaven ein. Die Emsüberführung verlief erfolgreich und ohne Probleme. Nach einem Krängungstest und der Aufnahme von Proviant und Treibstoff beginnen in Kürze die Seeerprobungen auf der Nordsee. Nach Ostern wird das Schiff in Bremerhaven anlegen.




Einige Impressionen der Überführung:


 
 

Freitag, 11. März 2016

Auf Wiedersehen, Ovation of the Seas!

Die Ovation of the Seas hat sich mit ein wenig Verspätung auf den Weg Richtung Nordsee gemacht. Gegen 14:00 Uhr hieß es: Leinen los!
 
Gegen 14:45 Uhr fuhr der Neubau in die Dockschleuse ein.
 
Wir wünschen der Ovation eine gute Fahrt und sagen: "Auf Wiedersehen".
 

Dienstag, 2. Februar 2016

Abend der Ausbildung

Die Meyer Werft veranstaltet auch in diesem Jahr einen "Abend der Ausbildung".

Mädchen und Jungen ab der 8. Klasse, die Interesse an einer Ausbildung auf der Meyer Werft haben, sind am 8. März von 17:00 bis 21:00 Uhr herzlich eingeladen, den "Abend der Ausbildung" alleine oder mit ihren Eltern zu besuchen und dabei die spannende Arbeitswelt auf einer Werft aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennenzulernen.


Abend der Ausbildung 2015

Informiert wird über folgende Berufe:
  • Konstruktionsmechaniker in den Einsatzgebieten Schiffbau, Ausrüstungstechnik oder Schweißtechnik
  • Industriemechaniker
  • Mechatroniker
  • Technische Produktdesigner
  • Werkstoffprüfer
  • Vermessungstechniker
  • Elektroniker
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Duales Studium in den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Schiffbau oder Elektrotechnik

Interessierte Schüler können sich unter Angabe ihres Namens, Alters und dem Namen der Begleitperson (maximal 2) bis zum 29. Februar 2016 mit einer E-Mail an birgit.borchers@meyerwerft.de anmelden. Nach der Anmeldung wird eine Bestätigung mit weiteren Informationen zum Ablauf an die Teilnehmer verschickt.

 
 

Dienstag, 12. Januar 2016

Saga Cruises unterzeichnet Schiffbauvertrag


Ende September letzen Jahres vereinbarte die Meyer Werft die Lieferung eines neuen Kreuzfahrtschiffes für Sommer 2019 mit Saga Cruises. Diese Vereinbarung beinhaltete noch einen Finanzierungsvorbehalt. Heute verkündete Saga die Unterzeichnung des Vertrages! Hinzu kommt eine Option für einen zweiten Neubau mit Lieferung im Frühjahr 2021.

Mit diesen Projekten wird das derzeit für Schiffsneubauten nicht genutzte Baudock I der Meyer Werft wieder reaktiviert. Damit werden im Jahr 2019, statt bisher geplanten zwei Schiffen, drei Kreuzfahrtschiffe an unsere Kunden abgeliefert.

Das Schiff wird mit einer Länge von 234 Metern und einer Breite von 30,8 Metern eine Vermessung von 55.900 GT haben. Die Fertigstellung des Schiffes ist für Sommer 2019 geplant.