Mittwoch, 9. Dezember 2015

5 Jahre MEYER WERFT Rohrzentrum GmbH

Das MW Rohrzentrum blickt auf ihr fünfjähriges Firmenbestehen zurück: „Die Entscheidung vor fünf Jahren, die damalige Rohrwerkstatt in ein eigenständiges Unternehmen zu überführen war goldrichtig. Die rasante Entwicklung von einer Werkstatt hin zu einem hocheffizienten Industrieunternehmen mit neuesten Technologien und Anlagen, der großartige Einsatz unserer Mitarbeiter und unsere Wettbewerbsfähigkeit machen mich stolz auf das, was wir hier gemeinsam geschafft haben“, so Darko Čvoro, Geschäftsführer des Meyer Werft Rohrzentrums.

 
Als modernstes Zentrum seiner Art in Europa liefert die Rohrfertigung im 3-Minuten-Takt jährlich rund 100.000 Rohre mit einer Gesamtlänge von 250km für die Schiffe der Werft. Gemeinsam mit der Rohrfertigung wurde der Unitbau des MW Rohrzentrums modernisiert. Jährlich werden so 200 vollständig ausgerüstete Rohrleitungsmodule, Maschinen- und Anlagenunits gefertigt.

Auch der Bereich Vorausrüstung, der sich auf die Vorfertigung von Lüftungs- und Entwässerungsrohren sowie Kabelbahnsystemen mit entsprechenden Halterungen spezialisiert hat, zeichnet sich durch modernste Fertigungsanlagen aus. Aus Einzelteilen werden jährlich 300 Kilometer Rohr- und Kabelbahnstränge pro Schiff vormontiert, die wiederum als Ganzes in den Schiffen montiert werden.


Die Zentralwerkstatt des Meyer Werft Rohrzentrums bündelt die Tätigkeiten einer Schlosserei und Maschinenbauwerkstatt als Dienstleistungszentrum für die Werften in Papenburg und Rostock. Insgesamt werden in der Zentralwerkstatt jährlich Bauteile mit einem Mengenvolumen von rund 650 Tonnen gefertigt.




Dienstag, 10. November 2015

Pitbull tauft Norwegian Escape


Niemand geringeres als der bekannte Superstar Pitbull taufte am gestrigen Montag, den 9. November die Norwegian Escape im Heimathafen Miami. Pitbull, der selbst aus Miami kommt, war mit fünf energiegeladenen Songs zugleich Hauptact der Veranstaltung. Bereits 2014 war Pitbull bei der Taufe der Norwegian Getaway dabei.


Seit 1800 ist es Tradition und ein wichtiger Baustein der Taufzeremonie eines neuen Kreuzfahrtschiffes, das Schiff durch einen Taufpaten taufen zu lassen. Traditionell wird die Taufe durch das Zerschellen einer Flasche Champagner am Bug des Schiffes vollzogen.

Neben Pitbull waren das „Million Dollar Quartett“ und „After Midnight“ teil des Rahmenprogramms. Später in der Zeremonie richtete Frank Del Rio, president und CEO von Norwegian Cruise Line, seinen Dank an die Meyer Werft für den Bau der Norwegian Escape.

Montag, 26. Oktober 2015

40. Luxusliner abgeliefert

Die Meyer Werft hat bis heute 40 Kreuzfahrtschiffe für Kunden aus aller Welt gebaut. Jüngstes Highlight ist die Ablieferung der Norwegian Escape an die Reederei Norwegian Cruise Line. Ein Blick zurück zeigt die 40 Kreuzfahrtschiffe von der Homeric im Jahr 1986 bis zur Norwegian Escape im Jahr 2015.



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Und der Bau läuft weiter: Derzeit befinden sich bis zum Jahr 2020 neun Kreuzfahrtschiffe im Auftragsbestand der Werft: drei Schiffe für Norwegian Cruise Line, zwei Kreuzfahrtschiffe für Royal Caribbean International, zwei Schiffe für die asiatische Reederei Star Cruises und zwei für AIDA Cruises.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Jubiläum: 25. Farewell-Party auf Neubauten der Meyer Werft

Über 20.000 Gäste bei Farewell-Partys der Meyer Werft


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000 Gäste gingen an diesem Wochenende in Bremerhaven für eine Farewell-Party an Bord der Norwegian Escape. Die 500 glücklichen Mitarbeiter der Meyer Werft und Mitarbeiter von Lieferanten, die eine Einladung erhalten haben, wurden traditionell per Losverfahren ermittelt. Zusammen mit einer Begleitperson gingen sie am Nachmittag des 17. Oktobers an Bord des Schiffes.

Nach dem Bezug der Kabinen war Zeit für eine erste Erkundung des Schiffes. Am frühen Abend lud die Geschäftsführung der Meyer Werft zur Begrüßung in das Theater des Kreuzfahrtriesen ein. Programmauftakt war ein beeindruckender Film, der noch einmal die Entstehung der Norwegian Escape im Zeitraffer darstellte. Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft, richtete seinen Dank an die anwesenden Mitarbeiter, die mit ihrer Arbeit den Bau der Norwegian Escape erst möglich gemacht haben, sowie an Norwegian Cruise Line für das in die Meyer Werft gelegte Vertrauen.


Es folgte eine kurze Showeinlage des „Million Dollar Quartet“, das auf späteren Kreuzfahrten große Bühnenshows geben wird. Nach einem feierlichen Abendessen in den Restaurants des Schiffes startete ein buntes Abendprogramm in Bars der Norwegian Escape. Die Band „Maritime Music“, deren Mitglieder fast alle auf der Werft beschäftigt sind, sorgte mit Livemusik für ausgelassene Stimmung. Nach einem Frühstück am Sonntagmorgen verabschiedeten sich die Mitarbeiter von ihrem Neubau.

 
Die Farewell-Partys finden regelmäßig kurz vor Ablieferung an Bord eines Neubaus statt. Sie sind der Dank für die Anstrengungen und Arbeit der Mitarbeiter, aber auch ein Dankeschön an die jeweiligen Partner. Die Veranstaltung ermöglicht es aber auch den Mitarbeitern, die in ihrer täglichen Arbeit nicht direkt mit dem fertigen Produkt in Berührung kommen, das fertige Kreuzfahrtschiff im Einsatz zu erleben.


Montag, 12. Oktober 2015

Bisher größtes Schwimmteil erfolgreich verschleppt


Ein überbreites Schimmteil (120 x 39,7 Meter) hat den Weg von der Neptun Werft über den Nord-Ostsee-Kanal zur Meyer Werft am Wochenende vom 3./4. Oktober erfolgreich zurückgelegt. Zum ersten Mal hat damit ein Schwimmteil dieser Größe den Nord-Ostsee-Kanal passiert. Das Segment des Maschinenraums, das Teil des Kreuzfahrtschiffes Genting World ist, wurde am 6. September ins Baudock 1 geschleppt. Dort findet die weitere Ausrüstung, unter anderem mit Maschinen und Generatoren, statt.

 
Die Planung und Simulation der Schleppung erfolgte durch das Unternehmen Nautitec und die Schleppreederei Kotug aus Bremerhaven. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Passieren der Schleusen im Nord-Ostsee-Kanal und dem Eindrehen in das Fahrwasser der Elbe. Auch veränderte Bedingungen für Strom und Wind wurden bei der Simulation der Schlepptechnik berücksichtigt.

Die Genting World wird im Herbst 2016 an die asiatische Reederei Star Cruises abgeliefert.

 

Mittwoch, 16. September 2015

Emsüberführung der Norwegian Escape

Schiff legt voraussichtlich am 18. September ab


Norwegian Escape am Ausrüstungskai

Die Norwegian Escape, das neue Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft, wird voraussichtlich am 18. September 2015 den Papenburger Werfthafen verlassen und die Emsüberführung Richtung Nordsee antreten. Nach der Ankunft in Eemshaven (NL) finden dort weitere Arbeiten statt, wie z.B. das Einhängen der fehlenden Rettungsboote, die Montage der höhenkritischen Bauteile wie dem Mast, die Übernahme von Proviant, Brennstoff und Trinkwasser. Anschließend wird das Schiff zu einer technischen und nautischen Probefahrt in die Nordsee starten. Danach legt die Norwegian Escape in Bremerhaven an, wo letze Arbeiten an den verschiedenen Anlagen und Räumen durchgeführt sowie deren Übergabe an die Reederei vorbereitet werden. Auch das Training der Crew findet in Bremerhaven statt.

Zur Überführung der Norwegian Escape gibt es aufgrund der Wetterlage mehrere Optionen für den Beginn der Passage. Der frühestmögliche Abfahrtzeitpunkt wäre am Freitag, den 18.09.2015 um 8.00 Uhr. Er kann sich aufgrund der Wetterverhältnisse aber auch nach hinten verschieben.

Dieser Plan ist vorbehaltlich entsprechender Wind- und Wetterbedingungen sowie der Wasserstände in der Ems. Zeitverschiebungen sind möglich!

Auch die Norwegian Escape wird die Emsfahrt in Richtung Nordsee rückwärts zurücklegen. Diese Art der Überführung hat sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. Die Überführung bewältigt das Schiff mit Unterstützung zweier Schlepper. Das Kreuzfahrtschiff wird die Ems dabei langsam und behutsam passieren.

Die mit 164.600 BRZ vermessene Norwegian Escape ist eines der größten bisher in Deutschland gebauten Passagierschiffe. Nach der Endausrüstung in Bremerhaven, wird das Schiff im Oktober 2015 an Norwegian Cruise Line übergeben und mit mehr als 4.000 Passagieren seine ersten Kreuzfahrten beginnen.

Mittwoch, 9. September 2015

Papenburg rockt!

25.000 Musikfans beim NDR 2 Papenburg Festival

Sechs Live-Acts, ein Kreuzfahrtriese und 25.000 Musikfans machten das NDR 2 Papenburg Festival am Samstag, den 5. September, zu einem außergewöhnlichen Event. Die Fantastischen Vier, Cro, Rea Garvey, Mark Forster, Johannes Oerding und Nessi rockten die Bühne und sorgten dafür, dass das Festival zum zweiten Mal in Folge bereits mehrere Monate vorher ausverkauft war.

Schon um 14.00 Uhr strömten tausende Besucher vor die NDR 2 Bühne. Eine halbe Stunde später startete Nessi das Live-Programm. Mit ihrem Sound aus 80er-Synthie, Dance, Electro-Elementen und Indie-Pop wusste die Berlinerin zu überzeugen. Und dann war es bereits soweit: Cro kam auf die Bühne. Der ganze Platz groovte zu Hits wie „Traum“, „Bye Bye“ und „Easy“. Groovig ging es auch im Anschluss weiter: Mark Forster „flashte“ die Besucher mit seinem Auftritt und natürlich dem Megahit „Au Revoir“. Mit einem einzigen Wort lässt sich die anschließende Show von Johannes Oerding und seiner Band zusammenfassen: Energie. Der Singer/Songwriter fegte über die Bühne und zog das Publikum vollständig in seinen Bann. „Das macht hier einfach unheimlich Bock. Und der Blick von der Bühne mit den feiernden Menschen und dem riesigen Schiff ist fantastisch“, freute sich Johannes Oerding.


Rockig ging es ab 20.00 Uhr beim Auftritt von Rea Garvey zur Sache. Immer wieder griff der gebürtige Ire aber auch zur Akustikgitarre und zeigte, dass er auch die gefühlvollen Töne bestens beherrscht. Neben Songs wie „Wild Love“ und „Can’t Say No“ von seinen beiden Solo-Alben, stimmte er außerdem den Reamonn-Hit „Supergirl“ an. Zum Abschluss des NDR 2 Papenburg Festivals brachten Die Fantastischen Vier mit fetten Beats und smartem Wortwitz noch einmal das Veranstaltungsgelände zum Beben. Auch nach mehr als 25 Jahren Bandgeschichte haben die Schwaben noch mächtig Spaß auf der Bühne: Ihr Auftritt war folglich eine wilde Reise durch die Stationen ihrer Karriere – von „Die da“ über „Troy“ bis „25“.

Freitag, 28. August 2015

NDR 2 Festival: Straßensperrungen und Umleitungen am 5. September 2015


NDR 2 Festival: Straßensperrungen und Umleitungen
Wer kann, sollte mit dem Fahrrad kommen
Die Vorfreude auf das bevorstehende NDR 2-Festival am 5. September in Papenburg ist groß. Zeitgleich mit dem Beginn der Aufbauarbeiten bereiten Veranstalter und Stadtverwaltung die Verkehrsregelungen vor. So sehen die Regelungen aus:
Bereits zum 29. August wird das Festivalgelände für den Aufbau gesperrt. Die Rheiderlandstraße am Festivalgelände bei der Werft wird am Samstag ab 12 Uhr für Fahrzeuge gesperrt. Aus Richtung Autobahn 31 kommend wird der Verkehr auf ostfriesischer Seite über Stapelmoor, Rhede und Aschendorf umgeleitet. Auf der Papenburger Seite erfolgt die Umleitung ab der B 70 über Aschendorf und Rhede nach Stapelmoor und dann weiter zur Autobahn. Die Sperrung wird am Sonntag in den Morgenstunden aufgehoben.

 
 
Festivalbesucher, die mit dem Auto aus Richtung Papenburg anreisen, können die Parkplätze bei der Meyer-Werft und in den Gewerbegebieten an der Rheiderlandstraße  nutzen. Für Busse werden Stellmöglichkeiten in der Nähe der Meyer Werft ausgewiesen. Für Schwerbehinderte, die im Besitz eines blauen Parkausweises sind, werden in der Nähe des Festivalgeländes Sonderparkplätze eingerichtet. Auf ostfriesischer Seite werden im Bereich Halte/Vellage auf Privatflächen Parkmöglichkeiten für Pkw angeboten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Busse dort nicht abgestellt werden können.

Für Wohnmobile nutzen Besucher des Festivals bitte Abstellflächen im Stadtgebiet und nicht auf dem Meyer Werft-Parkplatz.

Wer sich die Parkplatzsuche ersparen möchte, kann den angebotenen Park&Ride-Verkehr vom Papenburger Marktplatz und vom Bahnhof zur Fima Bera an der Seeschleusenstraße nutzen. Die Busse fahren ab 13 Uhr bis ca. 16.30 Uhr hin und ab 21 Uhr bis ca. 24 Uhr zurück. Der Fahrpreis beträgt 2 Euro.

 

Mittwoch, 24. Juni 2015

Special Guest Cro auf dem NDR 2 Papenburg Festival

Bisher war nur bekannt, dass es einen Special Guest auf dem NDR 2 Papenburg Festival geben wird… jetzt steht fest: ES WIRD CRO!

Cro, dessen Markenzeichen die berühmte Panda-Maske ist, wird das Publikum mit einer Mischung aus Rap- und Pop-Musik zum Beben bringen. Die Musikmischung, die er selbst als Raop bezeichnet, war auch Name seines Debüt-Albums im Jahr 2012. Mit den Hits „Easy“, „Du“ und „Einmal um die Welt“ hielt es sich 85 Wochen in den Charts. Und jetzt kommt Cro nach Papenburg!


Neben den Fantastischen Vier, Rea Garvey, Mark Forster, Johannes Oerding und Newcomerin Nessi ist Cro der sechste Live-Act des Festivals. Das NDR 2 Papenburg Festival findet am 5. September auf dem Gelände an der Meyer Werft statt. Das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Escape“ bildet in diesem Jahr die beeindruckende Kulisse für das Festival.



Die Norwegian Escape bildet in diesem Jahr die Kulisse für das Festival an der Meyer Werft

Mit der Bekanntgabe des Special Guests stellt der Veranstalter Hannover Concerts ein weiteres Kartenkontingent zur Verfügung. Damit sind für das bisher ausverkaufte Festival ab sofort wieder Tickets im Vorverkauf zu erwerben!

Die Tickets sind für 28 Euro (plus Gebühren) unter der Hotline 05931/151-1 des Kunden Service Centers der Sparkasse sowie unter 0511/12 12 33 33 und 01805/11 77 50 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen), bei eventim, Nord-West Ticket, Papenburg Touristik, in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung und online unter www.hannover-concerts.de erhältlich.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Die MEYER WERFT hat Geburtstag

Seit 220 Jahren bauen wir in Papenburg Schiffe  

Die MEYER WERFT feiert Geburtstag: Am 28. Januar 2015 jährte sich die Gründung der Werft in Papenburg an der Ems zum 220. Mal. Im Januar 1795 wurde die Werft als Thurm Werft von Willm Rolf Meyer am Papenburger Hauptkanal gegründet. Heute ist die Werft in der sechsten und siebten Generation im Familienbesitz und wird von den Geschäftsführern Bernard Meyer, Dr. Jan Meyer sowie Lambert Kruse geführt.

In den Anfangsjahren baute die Werft Segelschiffe aus Holz. Bereits früh zeigte die Werft Pioniergeist und begann als einzige Schiffswerft in der Region Schiffe aus Eisen und mit Dampfmaschinen zu bauen. Der Raddampfer Triton war 1874 das erste Schiff dieser Art. Zu dieser Zeit leitete Joseph Lambert Meyer in der dritten Generation das Familienunternehmen.

Pionierleistung in Afrika


Im Jahr 1913 schaffte das Unternehmen mit dem Bau der Graf Goetzen eine weitere Pionierleistung. Dieses Kombi- Schiff für Passagiere und Fracht wurde nach dem Bau in seine Einzelteile zerlegt, in Kisten verpackt, an den Tanganyikasee im heutigen Tansania transportiert und dort wieder zusammengesetzt. Bis heute ist es dort im Einsatz und lieferte Stoff für zahlreiche Legenden, die in zahlreichen Bücher und Filmen verarbeitet wurden.

Die beiden Weltkriege sowie die Wirtschaftskrise führten die Werft in eine schwierige Zeit. Aufgrund der früheren Entscheidung gegen den Bau von Marineschiffen, konnte die Werft den Wiederaufbau erfolgreich gestalten. Mit dem Feuerschiff Elbe 1 (Bürgermeister O`swald) konnte 1948 ein Neubau abgeliefert werden, der eine neun Jahre lange Bauzeit mit vielen Unterbrechungen hinter sich hatte.


International seit mehr als 60 Jahren


In der Nachkriegszeit konzentrierte sich Joseph-Franz Meyer bereits auf internationale Märkte wie beispielsweise Indonesien. Viele Passagierschiffe für den südostasiatischen Inselstaat waren Resultat dieser Partnerschaft. Zudem war der Bau vieler Fähren für skandinavische Reedereien als auch der Einstieg in den Gastankermarkt ein Verdienst von Joseph-Franz Meyer. Und wiederum war es ein ungewöhnlicher und mutiger Schritt, der 1973/74 die Weiterentwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflusste: Mitten im Kalten Krieg nahm die Werft den Auftrag zum Bau von sechs Gastankern für die damalige Sowjetunion an – und gleichzeitig baute sie die dazu erforderliche neue Werft am Stadtrand Papenburgs direkt an der Ems auf.

Mit der neuen Kompaktwerft am heutigen Standort und dem erfolgreichen Einstieg in den Kreuzfahrtmarkt zu Beginn der 80er Jahre begann die heute bekannte Entwicklung zu einem der führenden europäischen Schiffbauunternehmen. In zahlreichen Investitionsschritten gelang es dem mittelständischen Unternehmen stetig die Werftanlagen und das Know-how der Mitarbeiter kontinuierlich weiter zu entwickeln. Mit zwei großen Baudockhallen, einem innovativen Laser- und Rohrzentrum sowie einer großen und hochspezialisierten Lieferantenstruktur konnte die Werft ihre Marktstellung etablieren.

Einstieg in den Kreuzfahrtschiffbau


Die Homeric war 1986 das erste anspruchsvolle Großprojekt im Kreuzfahrtmarkt, das die Papenburger MEYER WERFT fertigstellte. Mit diesem Schiff erfolgte eine zentrale Weichenstellung der jüngeren Vergangenheit. Der anhaltende Boom im Kreuzfahrtmarkt tat seinen Teil dazu. Der Standort an der Ems, der auch manchmal kontroverse Diskussionen lieferte, war offenkundig ein richtiger Standort, um erfolgreich Kreuzfahrt- und andere Spezialschiffe zu bauen. Die Quantum of the Seas sowie das neue Forschungsschiff Sonne sind die jüngsten Beispiele für die technischen und logistischen Leistungen des Unternehmens.

Heute ist das Familienunternehmen mit seinen drei Standorten in Papenburg, in Rostock-Warnemünde und in Turku erfolgreich. In Rostock wurde nach der Übernahme 1997 erfolgreich das Segment Flusskreuzfahrt etabliert und in Turku wird aktuell an neuen Kreuzfahrtschiffen sowie innovativen Fährschiffen gearbeitet.



Weitere Informationen zur umfangreichen Unternehmensgeschichte finden Sie online auf www.meyerwerft.de -> Werft -> Unternehmensgeschichte
Darüber hinaus bietet das Besucherzentrum der MEYER WERFT, das im März 2015 als neues Schiffbauerlebniszentrum wieder eröffnet wird, mehr Einblicke in die Unternehmens- und Familiengeschichte.