Donnerstag, 26. September 2013

MEYER WERFT an Bord der Seatrade Messe

Diese Woche waren wir auf  der Messe Seatrade Europe in Hamburg. 

Vom 24. bis 26. September haben wir auf unserem Messestand gezeigt, was die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT in Sachen Schiffbau alles zu bieten haben.

Die Besucher zeigten reges Interesse an unserem Messestand.
Die Seatrade Europe ist die  Europäische Leitmesse für Kreuzschifffahrt und Flusskreuzfahrt. Sie findet alle zwei Jahre statt und gibt den Experten der Schifffahrtbranche die Möglichkeit sich und ihr Unternehmen dort vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen.


Mehr als 250 Aussteller aus rund 50 verschiedenen Nationen waren dieses Jahr auf der Messe in Hamburg vertreten. Unter ihnen nicht nur Werften, sondern auch Schiffsausrüster, Kreuzfahrthäfen, Reiseveranstalter, Klassifikationsgesellschaften und Tourismusorganisationen.

Dienstag, 24. September 2013

Legenden, Literatur, Liemba

Wenn ein Schiff Geschichten erzählen könnte, dann würde die Graf Goetzen mit ihrer wohl jeden Zuhörer in den Bann ziehen. Sie würde von 100 Jahren auf dem Tanganjikasee erzählen, von einer halben Weltreise in Einzelteilen, von Untergang und Wiederauferstehung, von Krieg und Frieden, von interessanten Persönlichkeiten und davon wie es ist berühmt zu sein.

1914 wurde sie auf der MEYER WERFT gebaut, dort aber nur provisorisch zusammengesetzt, denn sie hatte noch einen weiten Weg vor sich. In Einzelteilen wurde die Graf Goetzen in 5000 Kisten nach Ostafrika transportiert, an einen der größten Binnenseen der Welt: den Tanganjikasee.

Dort wieder zusammengebaut ging sie endlich in den Dienst. Doch dann brach der Erste Weltkrieg aus und die englischen Truppen näherten sich dem Tanganjikasee (heute Tansaniasee). Die Graf Goetzen sollte nicht in die Hände der Engländer geraten, so wurde beschlossen das Schiff zu versenken. Nach nur drei Jahren im Betrieb.

Aber das war nicht das Ende der Graf Goetzen. Dem Untergang folgte nach Ende des Krieges die Wiederauferstehung. Das Schiff
wurde vom Grund des Sees gehoben und war nicht zerstört. Unter dem neuen Namen Liemba trat sie ihren Dienst auf dem See wieder an.

1951 sank das Schiff erneut. Jedoch nur auf der Kinoleinwand. In dem Film „African Queen“ wurde die Liemba als kanonenbewehrte Luisa neben Katherine Hepburn und Humphrey Bogart zur Weltberühmtheit, die am Ende untergehen musste.

Im realen Leben ist die Liemba, ehemals Graf Goetzen, auch nach 100 Jahren auf See noch heute auf dem Tanganjikasee unterwegs, wo sie zwischen Tansania, Sambia und Burundi pendelt. Für die Einheimischen ist sie das wichtigste Transportmittel Vor einigen Jahren wurde das Schiff saniert, sodass es auch weiterhin noch auf dem See unterwegs sein kann.

Anlässlich des 100. Geburtstages der Graf Goetzen veranstaltet die Papenburg-Tourismus am 26. September 2013 um 20:00 Uhr im Besucherzentrum der MEYER WERFT eine Autorenlesung des Buches „Von Goetzen bis Liemba“. Die Autoren Sarah Paulus und Rolf G. Wackenberg erzählen dort die mitreißende Geschichte des in Papenburg gebauten Schiffes.


Tickets für die Lesung inklusive Wasser, Bier und Buffet sind für 22,00 Euro pro Person in der Buchhandlung Eissing, Hauptkanal links 55 erhältlich.

Mittwoch, 11. September 2013

Ein Klassiker der 50er Jahre kehrt zurück

Heute kennen wir es selbst meist nur noch aus alten Filmen: Das Autokino.
Mit dem eigenen Wagen vorfahren, Essen und Trinken was man möchte und direkt vor der riesigen Kinoleinwand parken. Dann das Radio einschalten, die richtige Frequenz einstellen und es sich gemütlich machen.  Nur im Autokino kann man Filme ohne nerviges Rascheln und Knistern von anderen Kinobesuchern oder störende Kommentare vom Hintermann genießen.
Der längst verstorben geglaubte Klassiker aus den 50er Jahren kehrt nun am 13. und 14. September zurück und zwar auf das Festival-Gelände bei der MEYER WERFT.  In Papenburg lassen die Kinobetriebe Muckli das Kultkino mit den neuesten Hollywood-Blockbustern der Gegenwart erstmals wieder auferstehen.

Am Freitagabend um 20:30 Uhr geht es los: zusammen mit Freunden, mit der Familie oder vielleicht auch ganz romantisch mit Partner im Arm über schräge Szenen aus dem Film „R.I.P.D.“ lachen. Im Anschluss einer Truppe nicht allzu intelligenter Bodybuilder in „Pain & Gain“ gespannt dabei zusehen, wie sie auf ihre ganz eigene Art und Weise versuchen an das große Geld zu kommen.

Mit  „Wir sind die Millers“ startet am Samstagabend um 20:30 Uhr eine rasante Komödie, in der sich der Drogendealer David aus Stripperin Rose, dem potentiellen Kunden Kenny und der Straßengöre Casey seine angebliche Familie selbst zusammenstellt, um ein großes Drogengeschäft über die Bühne bringen zu können. Direkt danach gehen Johnny Depp und Armie Hammer im Nostalgiewestern „Lone Ranger“ auf eine Reise ins Ungewisse und kämpfen dabei als ungleiche Outlaws für Gerechtigkeit und Ordnung.

Wer sich die besten Plätze vor der 200 Quadratmeter großen Leinwand sichern möchte, sollte früh genug da sein. Der Einlass für die ersten Filmvorstellungen ist an beiden Abenden um 18.30 Uhr. Die Karten sind für 10 Euro an der Kinokasse oder im Internet unter www.kino-papenburg.de erhältlich