Dienstag, 30. April 2013

Flaschenöffner selbst gemacht

Ausprobieren, entdecken und selber anpacken - das konnten die 40 Jugendlichen, die am bundesweiten Zukunftstag bei der MEYER WERFT teilnahmen. So stellte die MEYER WERFT Akademie den Jugendlichen die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten auf der Werft nicht einfach nur vor, sondern sie ließ die Jugendlichen in den jeweiligen Bereichen direkt selbst Hand anlegen.



















Diese ließen sich nicht lange bitten und waren bereits nach kurzer Zeit in ihre Arbeit vertieft. Ein Teil der Schüler „konstruierte“ zunächst beim Technischen Zeichnen an einem CAD-Arbeitsplatz einen Flaschenöffner in Form einer Schiffssilhouette. Unterstützt wurden sie dabei von Auszubildenden, die den Beruf des Technischen Produktdesigners erlernen. Anhand der erstellten Zeichnung fertigten die Schüler anschließend in der Metallverarbeitung den Flaschenöffner an. In die Schiffssilhouette schlugen sie mit einer Vorrichtung aus Stahl ihre Initialen. Zuletzt wurden die Schiffssilhouetten von den Schülern entgratet und sandgestrahlt. Während des gesamten Fertigungsprozesses wurden die Jugendlichen von den Auszubildenden aus den Bereichen Industriemechanik und Mechatronik unterstützt.


In der Elektrotechnik wurden Elektromodelle gebaut und die Auszubildenden der Schweißtechnik stellten die verschiedenen Schweißverfahren vor. Auch hier standen praktische Übungen auf dem Programm und die Jungen und Mädchen unternahmen erste Schritte bei der Metallbearbeitung.

Zwischenzeitig gab es viel Zeit für Gespräche und alle Fragen wurden in lockerer Atmosphäre beantwortet. Für die Schüler war es somit ein toller Tag, an dem Sie die verschiedenen Berufe auf der Werft hautnah erleben durften. Und die MEYER WERFT Akademie nutze die Chance zu zeigen, was den modernen Schiffbau ausmacht und mit welchen Berufen man dazu beitragen kann, dass aus viel Stahl und unzähligen Einzelteilen ein großes und vor allem komplexes Kreuzfahrtschiff entsteht.

Übrigens: Für den Ausbildungsbeginn 2014 kann man sich auf der Website der MEYER WERFT im Bereich Ausbildung direkt online bewerben.

Freitag, 19. April 2013

Die Quantum of the Seas und ihre Attraktionen

Die Reederei Royal Caribbean International hat am 16. April in New York die ersten Details zu unserem Neubau Quantum of the Seas und dem Schwesterschiff Anthem of the Seas veröffentlicht. Die neuen Schiffe werden von außergewöhnlichen Unterhaltungs-Angeboten gekennzeichnet sein, die die Vorfreude auf diese neuen und innovativen Schiffe noch einmal deutlich steigern.

Die Aussichtsgondel "North Star"
Unser Favorit unter den Besonderheiten auf dem Schiff ist die Aussichtsgondel „North Star“. Diese findet sich auf dem obersten Deck. Inspiriert vom Riesenrad London-Eye lässt sich die Gondel für bis zu 14 Personen über das Schiff anheben und bietet eine Aussicht aus einer Höhe von rund 90 Metern über dem Meer. Und für alle die sich trauen: Hoch oben in der Gondel soll man auch heiraten können. Die Gondel wird nicht nur für die Gäste an Bord eine spektakuläre Neuheit sein, sondern ist auch aus schiffbaulicher Sicht eine Meisterleistung.

Der Fallschirmsimulator "RipCord by iFly"
Wem die Fahrt in der Gondel für den Nervenkitzel nicht ausreicht, kann einen Fallschirmsprung wagen. Zumindest im Simulator. Der „RipCord by iFly“ lässt das Gefühl eines echten Fallschirmsprungs entstehen, indem starke Gebläse von unten den Fallschirmspringer in Position halten.

Eine weitere Neuheit auf der Quantum of the Seas und der Anthem oft he Seas ist das „Two70°“. Dieser große Bereich am Heck des Schiffes dient tagsüber als Lounge mit Bar und Tanzfläche und abends als Show-Bühne.
Der Name des Bereichs steht für “270 Grad” und nimmt Bezug auf den beinahe Rundum-Blick durch die großen Fensterfronten. Und die sind auch das Besondere am Two70°.
 
Nicht nur die Tatsache, dass die Fenster bei den nächtlichen Shows als Projektionsflächen dienen ist eindrucksvoll. Auch, dass die Fensterfront über drei Meter hoch ist und sich über das gesamte Heck des Schiffes erstreckt, ist etwas Besonderes. Es bedurfte vieler Berechnungen und Überlegungen, um den Gästen diesen Blick zu ermöglichen und gleichzeitig die Statik des Schiffes zu gewährleisten.


Auch Autoscooterfahren ist an Bord möglich.
An Bord der Schiffe wird es außerdem einen Indoor-Sportplatz geben, der zugleich als Rollerskating- und als Autoscooter-Bahn dient. Und auch die Kabinen sind auf den neuen Schiffen etwas Besonderes. Die Kabinen der so genannten Quantum-Klasse sind im Durchschnitt neun Prozent größer sein als bei der Oasis-Klasse. Mit den neuen Studio-Kabinen wird zudem das Angebot für Singles erweitert. Und selbst die Innenkabinen bieten eine Attraktion: 82-Zoll-Bildschirme mit Echtzeitansichten des Meeres dienen als virtuelle Balkone.

Die Quantum of the Seas mit dem "Two70°" am Heck des Schiffes.