Donnerstag, 19. Dezember 2013

Bewegte Bilder, die bewegen

Unser Rückblick auf das Jahr 2013

Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Klar, dass da ein Rückblick auf die letzten 365 Tage fällig ist. Anders als im vergangenen Jahr, haben wir uns im Blog dieses Mal gegen viele Worte entschieden und die Höhepunkte des Werftjahres einfach in einem Film für Sie/Euch zusammengestellt.

Daher möchten wir an dieser Stelle auch gar nicht mehr viel sagen, sondern Sie/Euch nur noch bitten auf folgenden Link zu klicken und die Highlights aus dem Jahr 2013 zu bestaunen:
 


Wer nach diesem Video Lust hat, unseren jüngsten Neubau, die Norwegian Getaway, noch einmal live zu sehen, hat dazu noch bis zum 10. Januar 2014 die Chance. Bis dahin liegt sie am Columbus Cruise Center in Bremerhaven und kann dort von einer Besucherplattform aus bestaunt werden.

Wer sich eher für unser Forschungsschiff, die technischen Hintergründe und das neue Kreuzfahrtschiff Quantum of the Seas interessiert, hat bei den Tagen der Region die Möglichkeit, zu besonders günstigen Eintrittspreisen die Werft zu besichtigen. Vom 27. bis 29. Dezember laden wir zusammen mit der Papenburg Tourismus zu spontanen Besichtigungen der Werft ein. Weitere Informationen und Ticketbestellungen unter 04961 83960 und www.papenburg-tourismus.de

Donnerstag, 26. September 2013

MEYER WERFT an Bord der Seatrade Messe

Diese Woche waren wir auf  der Messe Seatrade Europe in Hamburg. 

Vom 24. bis 26. September haben wir auf unserem Messestand gezeigt, was die MEYER WERFT und die NEPTUN WERFT in Sachen Schiffbau alles zu bieten haben.

Die Besucher zeigten reges Interesse an unserem Messestand.
Die Seatrade Europe ist die  Europäische Leitmesse für Kreuzschifffahrt und Flusskreuzfahrt. Sie findet alle zwei Jahre statt und gibt den Experten der Schifffahrtbranche die Möglichkeit sich und ihr Unternehmen dort vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen.


Mehr als 250 Aussteller aus rund 50 verschiedenen Nationen waren dieses Jahr auf der Messe in Hamburg vertreten. Unter ihnen nicht nur Werften, sondern auch Schiffsausrüster, Kreuzfahrthäfen, Reiseveranstalter, Klassifikationsgesellschaften und Tourismusorganisationen.

Dienstag, 24. September 2013

Legenden, Literatur, Liemba

Wenn ein Schiff Geschichten erzählen könnte, dann würde die Graf Goetzen mit ihrer wohl jeden Zuhörer in den Bann ziehen. Sie würde von 100 Jahren auf dem Tanganjikasee erzählen, von einer halben Weltreise in Einzelteilen, von Untergang und Wiederauferstehung, von Krieg und Frieden, von interessanten Persönlichkeiten und davon wie es ist berühmt zu sein.

1914 wurde sie auf der MEYER WERFT gebaut, dort aber nur provisorisch zusammengesetzt, denn sie hatte noch einen weiten Weg vor sich. In Einzelteilen wurde die Graf Goetzen in 5000 Kisten nach Ostafrika transportiert, an einen der größten Binnenseen der Welt: den Tanganjikasee.

Dort wieder zusammengebaut ging sie endlich in den Dienst. Doch dann brach der Erste Weltkrieg aus und die englischen Truppen näherten sich dem Tanganjikasee (heute Tansaniasee). Die Graf Goetzen sollte nicht in die Hände der Engländer geraten, so wurde beschlossen das Schiff zu versenken. Nach nur drei Jahren im Betrieb.

Aber das war nicht das Ende der Graf Goetzen. Dem Untergang folgte nach Ende des Krieges die Wiederauferstehung. Das Schiff
wurde vom Grund des Sees gehoben und war nicht zerstört. Unter dem neuen Namen Liemba trat sie ihren Dienst auf dem See wieder an.

1951 sank das Schiff erneut. Jedoch nur auf der Kinoleinwand. In dem Film „African Queen“ wurde die Liemba als kanonenbewehrte Luisa neben Katherine Hepburn und Humphrey Bogart zur Weltberühmtheit, die am Ende untergehen musste.

Im realen Leben ist die Liemba, ehemals Graf Goetzen, auch nach 100 Jahren auf See noch heute auf dem Tanganjikasee unterwegs, wo sie zwischen Tansania, Sambia und Burundi pendelt. Für die Einheimischen ist sie das wichtigste Transportmittel Vor einigen Jahren wurde das Schiff saniert, sodass es auch weiterhin noch auf dem See unterwegs sein kann.

Anlässlich des 100. Geburtstages der Graf Goetzen veranstaltet die Papenburg-Tourismus am 26. September 2013 um 20:00 Uhr im Besucherzentrum der MEYER WERFT eine Autorenlesung des Buches „Von Goetzen bis Liemba“. Die Autoren Sarah Paulus und Rolf G. Wackenberg erzählen dort die mitreißende Geschichte des in Papenburg gebauten Schiffes.


Tickets für die Lesung inklusive Wasser, Bier und Buffet sind für 22,00 Euro pro Person in der Buchhandlung Eissing, Hauptkanal links 55 erhältlich.

Mittwoch, 11. September 2013

Ein Klassiker der 50er Jahre kehrt zurück

Heute kennen wir es selbst meist nur noch aus alten Filmen: Das Autokino.
Mit dem eigenen Wagen vorfahren, Essen und Trinken was man möchte und direkt vor der riesigen Kinoleinwand parken. Dann das Radio einschalten, die richtige Frequenz einstellen und es sich gemütlich machen.  Nur im Autokino kann man Filme ohne nerviges Rascheln und Knistern von anderen Kinobesuchern oder störende Kommentare vom Hintermann genießen.
Der längst verstorben geglaubte Klassiker aus den 50er Jahren kehrt nun am 13. und 14. September zurück und zwar auf das Festival-Gelände bei der MEYER WERFT.  In Papenburg lassen die Kinobetriebe Muckli das Kultkino mit den neuesten Hollywood-Blockbustern der Gegenwart erstmals wieder auferstehen.

Am Freitagabend um 20:30 Uhr geht es los: zusammen mit Freunden, mit der Familie oder vielleicht auch ganz romantisch mit Partner im Arm über schräge Szenen aus dem Film „R.I.P.D.“ lachen. Im Anschluss einer Truppe nicht allzu intelligenter Bodybuilder in „Pain & Gain“ gespannt dabei zusehen, wie sie auf ihre ganz eigene Art und Weise versuchen an das große Geld zu kommen.

Mit  „Wir sind die Millers“ startet am Samstagabend um 20:30 Uhr eine rasante Komödie, in der sich der Drogendealer David aus Stripperin Rose, dem potentiellen Kunden Kenny und der Straßengöre Casey seine angebliche Familie selbst zusammenstellt, um ein großes Drogengeschäft über die Bühne bringen zu können. Direkt danach gehen Johnny Depp und Armie Hammer im Nostalgiewestern „Lone Ranger“ auf eine Reise ins Ungewisse und kämpfen dabei als ungleiche Outlaws für Gerechtigkeit und Ordnung.

Wer sich die besten Plätze vor der 200 Quadratmeter großen Leinwand sichern möchte, sollte früh genug da sein. Der Einlass für die ersten Filmvorstellungen ist an beiden Abenden um 18.30 Uhr. Die Karten sind für 10 Euro an der Kinokasse oder im Internet unter www.kino-papenburg.de erhältlich 

Freitag, 30. August 2013

Mehr "Sonne" in Papenburg

Die Tiefen des Pazifik und Atlantik erkunden, die Schätze des Meerbodens erforschen und vielleicht sogar etwas entdecken, das die Welt verändert?
Das wird die Aufgabe der „Sonne“ sein. Sie ist das neue Forschungsschiff, das die Meyer Werft zurzeit baut. Am 12. April wurde sie auf Kiel gelegt. Doch wann ist sie fertig und wie wird so ein Schiff eigentlich gebaut?
Das funktioniert nach dem Baukasten-Prinzip: die einzelnen Teile des Schiffes, die Blöcke, werden mit riesigen Kränen Stück für Stück in das Baudock gehoben, aufeinander gesetzt und zu einem Schiff zusammengeschweißt, wie bei einem gigantischen Baukasten.  Die „Sonne“ besteht aus 19 solcher großen Blöcke.
Die Arbeiten im Baudock laufen auf Hochtouren und das Forschungsschiff nimmt zügig Form an. Am Hinterschiff sind schon die Kräne zu erkennen, die die Container mit Forschungsinstrumenten auf das Schiff heben werden, wenn es in Betrieb ist. Durch die bereits angebrachte Windenanlage, die in der Lage ist ein zwölf Kilometer langes Kabel in die Tiefe abzulassen, können die Forscher dann extreme Tiefen erkunden.
Ihren Schornstein hat die „Sonne“ auch schon bekommen und am 28. August wurde das Steuerhaus auf das Schiff gesetzt. Dort befinden sich die Kommandozentrale, die Kommunikationsgeräte sowie die wichtigsten nautischen Instrumente, wenn das Schiff fertig ausgestattet ist. Mit dem Steuerhaus ist nun der vorletzte der insgesamt 19 Blöcke auf das Forschungsschiff gehoben worden.
Innerhalb der nächsten Wochen folgt dann der letzte Block, der Hauptmast. Er wartet bereits fertig lackiert und ausgestattet auf seinen Einsatz. 
Mitte September wird das Forschungsschiff zum ersten Mal aufschwimmen, um im Baudock verholt zu werden. Dann geht die Ausrüstung weiter, sodass die „Sonne“ Anfang 2015 endgültig in die Hände der Wissenschaftler übergeben werden kann.

Dienstag, 23. Juli 2013

Grüne Plakette für unsere Kreuzfahrtschiffe

Auf der Windschutzscheibe im Auto, zumeist links unten, da klebt sie: die Umweltplakette. Hat sie die Farbe Grün, können wir ohne Probleme in die Innenstädte jeder deutschen Stadt einfahren. Was in Deutschland für Autos seit einigen Jahren Normalität ist, wird ab 2015 auch für die Kreuzfahrtschiffe aktuell. Nun wird ein Kreuzfahrtschiff nicht versuchen eine deutsche Innenstadt anzufahren, aber will es in die ab 2015 geltenden Umweltzonen (ECA) einfahren, sind einige Regeln einzuhalten.

Neue Umweltnormen mit strengeren Grenzwerten für Schadstoffe treten stufenweise 2015 und 2020 für Kreuzfahrtschiffe in Kraft. So ist in der Nord- und Ostsee statt 1 % Schwefel in den Abgasen dann nur noch 0,1 % erlaubt. Bereits seit 2011 ist fast die ganze nordamerikanische Küste eine Emission Control Area (ECA), eine Umweltzone auf See. Um in diese Bereiche einfahren zu können, müssen die Schiffe zukünftig diese Grenzwerte einhalten. Wären sie also ein Auto, bräuchten sie eine grüne Plakette.

Eine Lösung für Kreuzfahrtschiffe sind moderne Abgasreinigungssysteme, die sogenannten Scrubber, die sowohl Schwefeloxide als auch Ruß und Feinstaubpartikel aus den Schiffsabgasen herausfiltern. Die ersten serienmäßig mit Scrubbern ausgestatteten großen Kreuzfahrtschiffe werden die drei Schiffe der Quantum-Klasse von Royal Caribbean sein, die wir innerhalb der nächsten drei Jahre abliefern werden. Und auch die zwei neuen Schiffe für Norwegian Cruise Line, die wir 2016 und 2017 an die Reederei abliefern, werden mit diesen innovativen Abgasfilteranlagen ausgestattet.
 
Die Schiffe der Breakaway Plus-Klasse für die Reederei Norwegian Cruise Line
werden mit innovativen Abgasreinigungssystemen ausgestattet.

Scrubber-Systeme funktionieren nach einem relativ einfachen Grundprinzip: Die Abgase werden mit dem salzigen Meerwasser besprüht, was eine chemische Reaktion auslöst, die insbesondere Schwefeloxide bindet. Beim Betrieb als geschlossenes System kommt Süßwasser zum Einsatz. Hier wird dem Wasser Natriumhydroxid zugesetzt und löst so ebenfalls die chemische Reaktion aus. Schwefeloxide und Feinstaubpartikel werden gebunden.

Auf hoher See kann mit dem offenen System gearbeitet werden. Dabei wird das Meerwasser zunächst gereinigt und dann ins Meer zurückgeleitet. Auch hierfür gibt es entsprechende Auflagen und Grenzwerte. Die herausgefilterten Schadstoffe werden entsprechend des internationalen Seerechts fachgerecht an Land entsorgt.

Im geschlossenen Kreislauf wird das Abwasser gereinigt ins Meer zurückgeleitet oder wiederverwendet. Vor allem in Häfen und in Küstennähe wird beim geschlossenen System das Wasser wiederverwendet.

Von uns gibt es dafür ein großes Plus und eine symbolische grüne Plakette.

Freitag, 28. Juni 2013

Kapitän für zwei Minuten

Die Überführung eines unserer Kreuzfahrtschiffe über die Ems zur Nordsee ist jedes Mal ein Highlight. Sowohl für uns, die wir unsere Neubauten in die weite Welt hinaus schicken, als auch für die Besucher und Gäste, die eigens anreisen, um das Manöver live zu verfolgen.

Während wir nur zusehen und die Atmosphäre genießen, stehen der Werftkapitän und sein team unter Anspannung. Denn was nach Routine aussieht, erfordert volle Konzentration. Nach der Dockschleuse als erstem Nadelöhr folgen noch einige weitere – enge Kurven, Friesenbrücke, Jann-Berthausbrücke und das Emssperrwerk. Erst nach etwa 10 Stunden ist die Passage gemeistert und die Nordsee ist erreicht.

Schaffen Sie die problemlose Überführung eines Kreuzfahrtschiffes? Schlüpfen Sie in die Rolle des Kapitäns und steuern Sie ein Kreuzfahrtschiff über die Ems. Das Online-Spiel auf unserer Website gibt Ihnen die Möglichkeit dazu. Und damit Sie nicht erst eine langjährige Ausbildung machen müssen und direkt loslegen können, haben wir es Ihnen etwas einfacher gemacht. Anders als in der Realität können Sie das Schiff vorwärts über die Ems steuern. Dafür müssen Sie etwas schneller sein, denn die Zeit läuft mit und nur wer die Passage in wenigen Minuten meistert, schafft es auf die Bestenliste. Aber Achtung: Sind Sie zu schnell unterwegs, könnte es sein, dass Sie eine Brücke rammen und zurück zur Startposition versetzt werden.




Aber probieren Sie es doch einfach mal aus. Mit den Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie den Luxusliner über die Ems zur Nordsee manövrieren. Seien Sie Kapitän für zwei Minuten und spielen Sie jetzt: Direkt zum Spiel

Freitag, 24. Mai 2013

Wir machen die Nacht zum Tag

Kreuzfahrtfans aufgepasst! Erleben Sie die „LANGE NACHT DER KREUZFAHRT“ am 14. Juni auf der MEYER WERFT in Papenburg. Gehen Sie "an Bord" und entdecken Sie im Innen- und Außenbereich des Besucherzentrums der MEYER WERFT die faszinierende Welt der Luxusliner. Zwischen 18 und 24 Uhr sorgen eine interessante Ausstellung und ein buntes Programm für Kreuzfahrtflair pur!

Im Baudock II der Werft wird die Norwegian Getaway zu sehen sein.
Tauchen Sie ein in die traditionsreiche Geschichte des Kreuzfahrtschiffbaus und entdecken Sie den Bau der großen Luxusliner hautnah. In unserem Baudock II wartet die Norwegian Getaway darauf von den Nachtschwärmern bestaunt zu werden. Spannung, Spiel und viel Spaß bis in die Nacht hinein verspricht zudem das maritime Rahmenprogramm im Außenbereich des Besucherzentrums. Mit Kochwettbewerb, exklusiver Modenschau, American Roulette, Wellness- und Sportbereich, maritimer Meile, kulinarischen Köstlichkeiten und mitreißender Live Musik kommt jeder Kreuzfahrtfan auf seine Kosten.

Um zur MEYER WERFT zu kommen, können Sie den Bus-Shuttle nutzen, der zwischen der Innenstadt und der Werft pendelt. Die Fahrt ist im Kreuzfahrtticket enthalten.

Die Kreuzfahrttickets sind ab Anfang Juni im Vorverkauf in der Touristeninformation im Papenburger Zeitspeicher, auf dem Museumsschiff Brigg Friederike und an der Abendkasse im Besucherzentrum der MEYER WERFT erhältlich. Mit dem Kauf eines Tickets nehmen Sie übrigens automatisch an einer Verlosung teil. Erster Preis ist eine Minikreuzfahrt für zwei Personen von Kiel nach Oslo. Es lohnt sich also.

Papenburg Tourismus GmbH
Ölmühlenweg 21, 26871 Papenburg
Tel.: 04961/83960
Mail: info@papenburg-tourismus.de
www.papenburg-tourismus.de

Weitere Infos finden Sie auch im Flyer zur Langen Nacht der Kreuzfahrt.

Dienstag, 30. April 2013

Flaschenöffner selbst gemacht

Ausprobieren, entdecken und selber anpacken - das konnten die 40 Jugendlichen, die am bundesweiten Zukunftstag bei der MEYER WERFT teilnahmen. So stellte die MEYER WERFT Akademie den Jugendlichen die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten auf der Werft nicht einfach nur vor, sondern sie ließ die Jugendlichen in den jeweiligen Bereichen direkt selbst Hand anlegen.



















Diese ließen sich nicht lange bitten und waren bereits nach kurzer Zeit in ihre Arbeit vertieft. Ein Teil der Schüler „konstruierte“ zunächst beim Technischen Zeichnen an einem CAD-Arbeitsplatz einen Flaschenöffner in Form einer Schiffssilhouette. Unterstützt wurden sie dabei von Auszubildenden, die den Beruf des Technischen Produktdesigners erlernen. Anhand der erstellten Zeichnung fertigten die Schüler anschließend in der Metallverarbeitung den Flaschenöffner an. In die Schiffssilhouette schlugen sie mit einer Vorrichtung aus Stahl ihre Initialen. Zuletzt wurden die Schiffssilhouetten von den Schülern entgratet und sandgestrahlt. Während des gesamten Fertigungsprozesses wurden die Jugendlichen von den Auszubildenden aus den Bereichen Industriemechanik und Mechatronik unterstützt.


In der Elektrotechnik wurden Elektromodelle gebaut und die Auszubildenden der Schweißtechnik stellten die verschiedenen Schweißverfahren vor. Auch hier standen praktische Übungen auf dem Programm und die Jungen und Mädchen unternahmen erste Schritte bei der Metallbearbeitung.

Zwischenzeitig gab es viel Zeit für Gespräche und alle Fragen wurden in lockerer Atmosphäre beantwortet. Für die Schüler war es somit ein toller Tag, an dem Sie die verschiedenen Berufe auf der Werft hautnah erleben durften. Und die MEYER WERFT Akademie nutze die Chance zu zeigen, was den modernen Schiffbau ausmacht und mit welchen Berufen man dazu beitragen kann, dass aus viel Stahl und unzähligen Einzelteilen ein großes und vor allem komplexes Kreuzfahrtschiff entsteht.

Übrigens: Für den Ausbildungsbeginn 2014 kann man sich auf der Website der MEYER WERFT im Bereich Ausbildung direkt online bewerben.

Freitag, 19. April 2013

Die Quantum of the Seas und ihre Attraktionen

Die Reederei Royal Caribbean International hat am 16. April in New York die ersten Details zu unserem Neubau Quantum of the Seas und dem Schwesterschiff Anthem of the Seas veröffentlicht. Die neuen Schiffe werden von außergewöhnlichen Unterhaltungs-Angeboten gekennzeichnet sein, die die Vorfreude auf diese neuen und innovativen Schiffe noch einmal deutlich steigern.

Die Aussichtsgondel "North Star"
Unser Favorit unter den Besonderheiten auf dem Schiff ist die Aussichtsgondel „North Star“. Diese findet sich auf dem obersten Deck. Inspiriert vom Riesenrad London-Eye lässt sich die Gondel für bis zu 14 Personen über das Schiff anheben und bietet eine Aussicht aus einer Höhe von rund 90 Metern über dem Meer. Und für alle die sich trauen: Hoch oben in der Gondel soll man auch heiraten können. Die Gondel wird nicht nur für die Gäste an Bord eine spektakuläre Neuheit sein, sondern ist auch aus schiffbaulicher Sicht eine Meisterleistung.

Der Fallschirmsimulator "RipCord by iFly"
Wem die Fahrt in der Gondel für den Nervenkitzel nicht ausreicht, kann einen Fallschirmsprung wagen. Zumindest im Simulator. Der „RipCord by iFly“ lässt das Gefühl eines echten Fallschirmsprungs entstehen, indem starke Gebläse von unten den Fallschirmspringer in Position halten.

Eine weitere Neuheit auf der Quantum of the Seas und der Anthem oft he Seas ist das „Two70°“. Dieser große Bereich am Heck des Schiffes dient tagsüber als Lounge mit Bar und Tanzfläche und abends als Show-Bühne.
Der Name des Bereichs steht für “270 Grad” und nimmt Bezug auf den beinahe Rundum-Blick durch die großen Fensterfronten. Und die sind auch das Besondere am Two70°.
 
Nicht nur die Tatsache, dass die Fenster bei den nächtlichen Shows als Projektionsflächen dienen ist eindrucksvoll. Auch, dass die Fensterfront über drei Meter hoch ist und sich über das gesamte Heck des Schiffes erstreckt, ist etwas Besonderes. Es bedurfte vieler Berechnungen und Überlegungen, um den Gästen diesen Blick zu ermöglichen und gleichzeitig die Statik des Schiffes zu gewährleisten.


Auch Autoscooterfahren ist an Bord möglich.
An Bord der Schiffe wird es außerdem einen Indoor-Sportplatz geben, der zugleich als Rollerskating- und als Autoscooter-Bahn dient. Und auch die Kabinen sind auf den neuen Schiffen etwas Besonderes. Die Kabinen der so genannten Quantum-Klasse sind im Durchschnitt neun Prozent größer sein als bei der Oasis-Klasse. Mit den neuen Studio-Kabinen wird zudem das Angebot für Singles erweitert. Und selbst die Innenkabinen bieten eine Attraktion: 82-Zoll-Bildschirme mit Echtzeitansichten des Meeres dienen als virtuelle Balkone.

Die Quantum of the Seas mit dem "Two70°" am Heck des Schiffes.


Donnerstag, 28. März 2013

Der Frühjahrsputz der Gesine

In dieser Woche war die Gesine von Papenburg zu Besuch bei der MEYER WERFT. Anlass dafür war ein Frühjahrsputz des Schiffes. Dazu wurde die Gesine an der Werft mit Hilfe eines 120 Tonnen Krans aus dem Wasser gehoben. Nachdem die untere Seite des Schiffes gereinigt war, bekam sie einen frischen Anstrich. Heute Morgen wurde die Gesine dann zurück ins Wasser gelassen. So strahlt sie pünktlich zu Beginn der Sommersaison in neuem Glanz.
 
Die Schmack Gesine von Papenburg wurde im Jahr 1985 von Auszubildenden der MEYER WERFT gebaut. Sie gehört dem Heimatverein Papenburg e.V., der damals den Auftrag gab das Schiff nach einem Modell aus dem Schifffahrtsmuseum in Groningen nachzubauen. Heute wird die Gesine vom Freundeskreis Gesine von Papenburg e.V. betrieben und repräsentiert die Stadt Papenburg in anderen Städten und Häfen. Zudem ist sie ein gern gesehener Gast bei traditionellen Veranstaltungen.
Um die Schmack für Ausflugsfahrten zu buchen oder weitere Informationen über die Gesine von Papenburg zu erhalten, klicken Sie hier:

Donnerstag, 14. März 2013

"Time to Say Goodbye"



Die erste Reise des Riesen war erfolgreich

Gestern war es wieder so weit – die MEYER WERFT musste sich erneut von einem Kreuzfahrtschiff verabschieden. Nachdem unser Team seit dem Brennstart 18 Monate lang an der Norwegian Breakaway gearbeitet hat, war das Schiff für die Überführung bereit. Am Vormittag kamen viele Schaulustige, um das spannende und sehr erfolgreiche Passagieren der Dockschleuse zu verfolgen. Auch für die MEYER WERFT ist jede Überführung eines Schiffes etwas Besonderes. Zum einen ist es immer wieder eine Herausforderung die großen Kreuzfahrtschiffe zentimetergenau über die Ems zu manövrieren, zum anderen hat unser Team eine lange Zeit und sehr intensiv an den Schiffen gearbeitet.

Heute Morgen gegen 10.00 Uhr endete die Ems-Überführung der Norwegian Breakaway in Eemshaven (Niederlande). Das Team um Kapitän Thomas Teigte manövrierte das Schiff mit Unterstützung der Ems-Lotsen am Mittwoch sicher und ohne jeden Schaden für das Schiff und die Natur über die Ems nach Eemshaven. Das Sperrwerk in Gandersum wurde bereits nach rund 9 Stunden erreicht.


Die Norwegian Breakaway wird in den nächsten Tagen zu einer kurzen Einstellungsfahrt starten und anschließend für mehrere Tage an der Columbus Kaje in Bremerhaven festmachen. Dort kann das neue Kreuzfahrtschiff noch bis Ende März bestaunt werden, dann beginnt eine mehrtägige Probefahrt auf der Nordsee. Am 25. April wird die Norwegian Breakaway schließlich an die Reederei Norwegian Cruise Line abgeliefert.

Jeder Abschied ist jedoch auch der Beginn von etwas Neuem. Die Norwegian Breakaway wird mit ihren zahlreichen Highlights sicherlich vielen Passagieren einen unvergesslichen Urlaub bereiten! Zudem laufen die Arbeiten in Baudock II am Schwesterschiff, der Norwegian Getaway, schon auf Hochtouren!

Donnerstag, 7. März 2013

Das Comeback der „Prinz Heinrich“

Das spannende Projekt, dem alten Dampfer „Prinz Heinrich“ wieder frischen Glanz zu verleihen, wird voraussichtlich im Sommer dieses Jahres erfolgreich zu Ende gebracht. Das Schiff wird wieder unter Dampf laufen und sowohl in Leer als auch auf der Ems zu bestaunen sein. Seit 2003 restauriert der Verein „Traditionsschiff Prinz Heinrich“ unter der Leitung von Dr. Wolfgang Hofer das 1909 von der MEYER WERFT erbaute Dampfschiff. Viel Zeit, Arbeit und Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro wurden in das als maritimes Denkmal anerkannte Schiff gesteckt.

Bald wird die "Prinz Heinrich" wieder im alten Glanz strahlen.

Die „Prinz Heinrich“ wurde von der MEYER WERFT im Auftrag der Borkumer Kleinbahn & Dampfschiffahrts AG im Jahr 1909 mit der Baunummer 240 gebaut. Das Schiff ist 37 Meter lang, 7 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,80 Meter. Zwei Dampfmaschinen mit einer Leistung von 150 PS waren eingebaut. 60 Jahre lang transportiere es unzählige Passagiere, Post, Fracht und auch Versorgungsgüter von Emden nach Borkum. Ab 1970 wurde das Schiff als Ausstellungsschiff an verschiedenen Häfen präsentiert, bis es im Jahr 2003 schließlich von dem Verein „Traditionsschiff Prinz Heinrich“ aufgekauft wurde und zurück nach Leer kam.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier:
www.prinz-heinrich-1909.de

Mittwoch, 27. Februar 2013

Premiere für die Norwegian Breakaway

Mit dem Brennstart im September 2011 hat der Bau der Norwegian Breakaway begonnen. Gestern dann, nur 17 Monate nach Baubeginn, hatte der neue Luxusliner Premiere. Langsam und erhaben bewegte sich das Schiff aus dem überdachten Baudock der Werft, um sich schließlich in voller Größe zu präsentieren.


Und nicht nur für die Norwegian Breakaway war es eine Premiere, sondern auch für die MEYER WERFT. Denn als erstes Schiff hat ein neuer Luxusliner das große Baudock II mit dem Bug voran verlassen. Damit zeigte die Norwegian Breakaway auch gleich zu Beginn des Ausdockens das größte Kunstwerk an Bord: die Bemalung mit einem Werk des in Berlin geborenen Pop-Art Künstlers Peter Max.

Aber nicht nur große Kunst zeichnet das neueste Schiff der Reederei Norwegian Cruise Line aus, sondern viele weitere Besonderheiten erwarten die zukünftigen Passagiere. So wird es an Bord eine echte "Icebar" geben. Als Hommage an ihren ganzjährigen Heimathafen New York City wird sie mit Eisskulpturen der Brooklyn Bridge, der Freiheitsstatue und des Chrysler Buildings dekoriert sein. In der auf Deck 8 gelegenen Bar mit Theke und Sitzgelegenheiten aus Eis und einer Raumtemperatur von minus 8° Celsius finden bis zu 25 Gäste Platz. Mit Kapuzen-Umhängen und Handschuhen ausgestattet, können sie dann eisgekühlte Cocktails genießen, die in speziell hergestellten Gläsern aus Eis serviert werden. Im luxuriösen Spa-Bereich geht es wärmer zu. Etwa in der ersten Salzgrotte auf See. Spa-Besucher können hier eine wohltuende Salztheraphie in Anspruch nehmen.
Welche Highlights die Norwegian Breakaway noch zu bieten hat lesen Sie unter: www.breakaway.ncl.de


Bevor die Gäste all den Luxus und die außergewöhnliche Innenausstattung der Norwegian Breakaway genießen können, bleiben noch 57 Tage. Dann wird das Schiff an die Reederei abgeliefert. „Wir können es kaum erwarten“, so Kevin Sheehan, President und Chief Executive Officer bei Norwegian Cruise Line.

Ausdocken verpasst? Kein Problem, schauen Sie sich hier das Video vom Audocken an: 


Dienstag, 12. Februar 2013

Innovationen & Technologien - Die MEYER WERFT auf 72 Seiten

Seit Kurzem präsentiert sich die MEYER WERFT in einer neuen Broschüre und zeigt darin, wie sie modernen Schiffbau interpretiert. Die Werft zeigt sich als innova­tives Unternehmen, für das neueste Tech­nologien, Produkti­vität und umweltbe­wusstes Fertigen der Schlüssel zum Erfolg sind.
Auf 72 Seiten informiert das Heft „Innovationen & Technologien“ zudem über einzelne Schiffe bzw. Schiffsklassen, die Geschichte und den Standort der Werft. Dabei prägen eine Vielzahl von außergewöhnlichen Fotos und kurzweiligen Texten die Broschüre.

Zum Preis von 5 € ist die Broschüre ab sofort im regionalen Buchhandel als auch im Souvenir-Shop sowie im Online-Shop der Papenburg Tourismus GmbH erhältlich.

Sie wollen zuerst einen Blick in die Broschüre werfen und sie einmal durchblättern? Dann besuchen Sie unsere Website unter www.meyerwerft.de und klicken Sie unter der Rubrik Service auf Publikationen. Hier finden Sie neben der neuen Broschüre auch viele weitere Publikationen der MEYER WERFT.
Im Online-Shop der Papenburg Tourismus können Sie die Broschüre dann direkt bestellen. Im Shop finden Sie übrigens auch viele Souvenirs rund um die Werft und die Stadt Papenburg. Ein Besuch des Shops lohnt sich also immer.

Montag, 21. Januar 2013

Unser Start ins neue Jahr: die AIDAstella

Noch liegt die AIDAstella auf dem Trockenen,
doch schon bald wird sie ihrem Element übergeben.
Das neue Jahr ist noch jung, doch bei der MEYER WERFT geht es ohne lange Pause gleich spannend und aufregend weiter. So steht das erste Highlight im Jahr 2013 auch schon wieder kurz bevor: das Ausdocken der AIDAstella.
Voraussichtlich am frühen Freitagvormittag gegen 7.30 Uhr wird sich das Schiff mit Kussmund langsam aus der Halle schieben und sich den Frühaufstehern unter den AIDA-Fans zeigen.
Gegen 10.00 Uhr wird die AIDAstella in den Werfthafen verholt. Anschließend werden dort unterschiedliche Tests durchgeführt. Voraussichtlich gegen 19.00 Uhr wird das Schiff dann an der Ausrüstungspier der Werft festmachen. Hier werden in den darauf folgenden Tagen letzte Arbeiten und Erprobungen am Schiff durchgeführt und die ersten Mitglieder der Besatzung von AIDA Cruises beziehen das Schiff.
Zwei Wochen bleiben dann den interessierten Besuchern und Gästen, das Schiff in Papenburg zu besichtigen, dann wird die AIDAstella ihre Überführungsfahrt zum Probefahrtstandort Emden antreten.
Nach der AIDAstella steht das nächste Kreuzfahrtschiff schon in den Startlöchern. Die Norwegian Breakaway wird Ende Februar ausgedockt und Anfang März überführt. Das Jahr bleibt also spannend.
Alle Ereignisse können Sie per WebCam auf unserer Homepage www.meyerwerft.de 
verfolgen.