Montag, 23. August 2010

Duales Studium – Die Alternative zum „Entweder - Oder“

Nach dem ABI stellt sich für viele Schüler eine schwierige Frage: Soll ich mir vor meinem Studium durch eine Berufsausbildung eine praktische Basis für meinen Beruf aneignen? Oder reicht allein das Studium? Werde ich nach einer Ausbildung überhaupt noch Interesse an einem Studium haben? Kann ich das Studium auch ohne praktische Grundlagen erfolgreich meistern? Praktisch und theoretisch fit zu sein ist ja ganz schön, aber möchte ich wirklich noch so lange auf den Einstieg in meinen Traumjob warten? Lohnt sich das überhaupt?

Der Berufseinstieg ist ein schwieriger und zugleich wichtiger Schritt für junge Leute. Das weiß auch die MEYER WERFT und bietet den Schülern eine gute Alternative zum „Entweder - Oder“.

In Kooperation mit vielen Fachhochschulen gibt die MEYER WERFT den jungen Menschen im Rahmen des dualen Studiums die Möglichkeit, sowohl zu studieren als auch praktisch zu arbeiten. Durch diese Art von Ausbildung kann dank eines straff organisierten Lehrplans und der effektiven Ausnutzung von Übergangszeit und Semesterferien in kurzer Zeit ein Bachelor-Grad sowie ein anerkannter Lehrberuf erreicht werden.

„Die Art der Berufsausbildung ist einfach genial, in Kooperation mit der MEYER WERFT habe ich meine Berufsausbildung als Industriemechaniker sowie mein Maschinenbaustudium absolviert. Während meiner Semesterferien und natürlich auch im Praxissemester habe ich intensive Erfahrungen im Betrieb, sowie später in den technischen Büros sammeln können. Nachdem ich mein Studium letztes Jahr im Herbst abgeschlossen hatte bin ich nun als Ingenieur auf der Werft tätig. Es ist toll! Ein Vorteil dabei ist, dass ich das Unternehmen schon sehr gut kenne und heute täglich bei meiner Arbeit davon profitiere. Ich kann das duale Studium nur empfehlen“, so Malte Poelmann, ein ehemaliger dualer Student und Mitarbeiter der MEYER WERFT.

Die Werft bietet neben 12 herkömmlichen Berufsausbildungen bisher 5 Kombinationen des dualen Studiums an. Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es unter www.meyerwerft.de

Dienstag, 10. August 2010

Erste Pinselstriche für den Kussmund

Mit ruhiger Hand wandert der Pinsel über den weiß gestrichenen Stahl. Die Maler malen schwarze Striche entlang der abgeklebten Schablone. Langsam nimmt das typische Gesicht Kontur an. Noch vor wenigen Wochen war der Kollos unerkennbar für den Laien. Jetzt bekommt das Schiff buchstäblich ein Gesicht, das es eindeutig in die AIDA-Flotte einreiht. Die typische Bemalung, ein roter Kussmund und die blauen Augen, zeichnen seit 1996 alle Schiffe der Rostocker Reederei aus und haben sie berühmt gemacht.

In den nächsten Tagen werden noch etwa 400 Liter Farbe aufgetragen. Von Mundwinkel zu Mundwinkel misst der rote Kussmund 16 Meter. Jedes der blauen Augen ist 150 Quadratmeter groß. Der Lidstrich ist 140 Meter lang. Für einen langanhaltenden optimalen Glanz werden hochwertige High Gloss-Farben verwendet, die die Hochseekreuzfahrt lebendiger und farbenfroher werden lassen.

Die AIDAsol ist das fünfte Schiff, das wir für die Reederei AIDA Cruises bauen. Es hat eine Länge von 252 Metern, eine Breite von 32,20 Metenr und bietet mehr als 2100 Passagieren Platz. Mit einer Vermessung von 71.100 BRZ gehört es zu den größten Schiffen der Reederei. Alle AIDA-Fans können sich schon auf das Frühjahr 2011 freuen, denn dann soll die AIDAsol neue Routen auf den Weltmeeren übernehmen.