Donnerstag, 18. November 2010

AIDA sucht Taufpatin für AIDAsol

Einmal im Leben im Rampenlicht stehen und die Nachfolge von Heidi Klum, Eva Padberg, Franziska Knuppe und Jette Joop antreten: Das wünschen sich viele Frauen. Für eine erfüllt sich dieser Traum bald, denn die Reederei AIDA Cruises sucht die Taufpatin für die AIDAsol.

Das Clubschiff befindet sich derzeit bei uns auf der MEYER WERFT in der Fertigung und wird am 9. April 2011 in Kiel getauft.

Ab dem 15. Januar 2011 können sich Frauen aus der gesamten Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz in der AIDA Weblounge online als Taufpatin bewerben. Nachdem die Kandidatinnen ein Bewerberprofil angelegt haben, stellen sie sich dem Urteil der AIDA Fans.

Die fünf bestplazierten Kandidatinnen treten dann im Halbfinale an, das an Bord von AIDAsol während der ersten Fanreise stattfindet. Beim Finale auf der zweiten Fanreise kämpfen die Top Drei um den Titel. Eine prominente AIDA Jury wird die Bewerberinnen genau unter die Lupe nehmen und die Abstimmung begleiten. Die Entscheidung darüber, wer am Ende Taufpatin von AIDAsol wird, fällen die Gäste der Fanreise sowie die Fans der AIDA Weblounge.

Aktuelle Informationen zur Taufpatinnen-Suche gibt es auf www.aida.de.

Montag, 23. August 2010

Duales Studium – Die Alternative zum „Entweder - Oder“

Nach dem ABI stellt sich für viele Schüler eine schwierige Frage: Soll ich mir vor meinem Studium durch eine Berufsausbildung eine praktische Basis für meinen Beruf aneignen? Oder reicht allein das Studium? Werde ich nach einer Ausbildung überhaupt noch Interesse an einem Studium haben? Kann ich das Studium auch ohne praktische Grundlagen erfolgreich meistern? Praktisch und theoretisch fit zu sein ist ja ganz schön, aber möchte ich wirklich noch so lange auf den Einstieg in meinen Traumjob warten? Lohnt sich das überhaupt?

Der Berufseinstieg ist ein schwieriger und zugleich wichtiger Schritt für junge Leute. Das weiß auch die MEYER WERFT und bietet den Schülern eine gute Alternative zum „Entweder - Oder“.

In Kooperation mit vielen Fachhochschulen gibt die MEYER WERFT den jungen Menschen im Rahmen des dualen Studiums die Möglichkeit, sowohl zu studieren als auch praktisch zu arbeiten. Durch diese Art von Ausbildung kann dank eines straff organisierten Lehrplans und der effektiven Ausnutzung von Übergangszeit und Semesterferien in kurzer Zeit ein Bachelor-Grad sowie ein anerkannter Lehrberuf erreicht werden.

„Die Art der Berufsausbildung ist einfach genial, in Kooperation mit der MEYER WERFT habe ich meine Berufsausbildung als Industriemechaniker sowie mein Maschinenbaustudium absolviert. Während meiner Semesterferien und natürlich auch im Praxissemester habe ich intensive Erfahrungen im Betrieb, sowie später in den technischen Büros sammeln können. Nachdem ich mein Studium letztes Jahr im Herbst abgeschlossen hatte bin ich nun als Ingenieur auf der Werft tätig. Es ist toll! Ein Vorteil dabei ist, dass ich das Unternehmen schon sehr gut kenne und heute täglich bei meiner Arbeit davon profitiere. Ich kann das duale Studium nur empfehlen“, so Malte Poelmann, ein ehemaliger dualer Student und Mitarbeiter der MEYER WERFT.

Die Werft bietet neben 12 herkömmlichen Berufsausbildungen bisher 5 Kombinationen des dualen Studiums an. Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es unter www.meyerwerft.de

Dienstag, 10. August 2010

Erste Pinselstriche für den Kussmund

Mit ruhiger Hand wandert der Pinsel über den weiß gestrichenen Stahl. Die Maler malen schwarze Striche entlang der abgeklebten Schablone. Langsam nimmt das typische Gesicht Kontur an. Noch vor wenigen Wochen war der Kollos unerkennbar für den Laien. Jetzt bekommt das Schiff buchstäblich ein Gesicht, das es eindeutig in die AIDA-Flotte einreiht. Die typische Bemalung, ein roter Kussmund und die blauen Augen, zeichnen seit 1996 alle Schiffe der Rostocker Reederei aus und haben sie berühmt gemacht.

In den nächsten Tagen werden noch etwa 400 Liter Farbe aufgetragen. Von Mundwinkel zu Mundwinkel misst der rote Kussmund 16 Meter. Jedes der blauen Augen ist 150 Quadratmeter groß. Der Lidstrich ist 140 Meter lang. Für einen langanhaltenden optimalen Glanz werden hochwertige High Gloss-Farben verwendet, die die Hochseekreuzfahrt lebendiger und farbenfroher werden lassen.

Die AIDAsol ist das fünfte Schiff, das wir für die Reederei AIDA Cruises bauen. Es hat eine Länge von 252 Metern, eine Breite von 32,20 Metenr und bietet mehr als 2100 Passagieren Platz. Mit einer Vermessung von 71.100 BRZ gehört es zu den größten Schiffen der Reederei. Alle AIDA-Fans können sich schon auf das Frühjahr 2011 freuen, denn dann soll die AIDAsol neue Routen auf den Weltmeeren übernehmen.

Mittwoch, 24. März 2010

Revolutionäre Softwareentwicklung für den Schiffbau


Trotz der Krise im globalen Schiffbau und weltweiter Überkapazitäten investiert die MEYER WERFT weiter in die Zukunft des Unternehmens. Nach neuen Produktionsanlagen und -hallen investieren wir nun auch in erheblichem Maß in Software und Organisation.

Der Bau von Passagierschiffen ist eine besonders komplexe Aufgabe, denn es gilt mehr als 10 Mio. Einzelteile und Bauteilgruppen zu einem Kreuzfahrtschiff zu verarbeiten. Wenn dann zusätzlich noch die gesamte Lebensdauer des Schiffes vom Bau über den Betrieb bis zur Außerdienststellung beobachtet werden soll und zwar auch noch Jahrzehnte später, dann führt das zu einer Vervielfachung der schon vorhandenen Daten.

Zusammen mit den Partnern Dassault Systèmes und IBM werden wir nun eine völlig neuartige Software entwickeln und diese dann in die existierende IT-Landschaft der Werft integrieren. Konkret wird eine V6-PLM-Lösung für den Schiffbau entwickelt. PLM steht dabei für das Produktlebenszyklusmanagement. Die neue Software soll den Anforderungen der Datenmengen und vor allem der Komplexität und Vielfalt im Schiffbau gerecht werden.

Die Entwicklung der V6-PLM-Lösung für den Schiffbau begann offiziell mit der Vertragsunterzeichnung am 03. März auf der CEBIT. Wir werden mit dieser PLM-Lösung der nächsten Generation, die Konstruktion und den Bau unserer Schiffe noch effizienter machen können und unsere Innovationsfähigkeit weiter steigern.