Donnerstag, 26. Februar 2009

AIDAluna als beliebtes Motiv


Mit der AIDAluna hat wieder einmal ein beeindruckendes Kreuzfahrtschiff die Meyer Werft verlassen. Auf ihrem Weg von Papenburg zur Nordsee hat sie viele Sehleute – ob groß ob klein – begeistert und war dabei ein beliebtes Fotomotiv. Besonders beeindruckt hat unser jüngster Neubau aber zwei kleine Kreuzfahrtfans. Sonja (6 Jahre) und Marie (7 Jahre) haben das Clubschiff nicht nur fotografiert, sondern ihre Eindrücke aufgemalt und uns ihre Bilder von der AIDAluna zugesandt. Wir haben uns sehr über die Bilder gefreut. Ein großes Dankeschön an Sonja und Marie!

Mittwoch, 25. Februar 2009

Die Qual der Wahl: Nicht jeder Gast passt auf jedes Schiff

Sollen Abendkleid und dunkler Anzug in den Koffer? Und was organisieren die überhaupt an Ausflügen? Muss ich an Bord Englisch sprechen? Fragen, die sich Urlauber bereits vor Buchung einer Kreuzfahrt stellen sollten. Denn: Im boomenden Kreuzfahrtenmarkt sind die Unterschiede zwischen den Anbietern groß - nicht jeder Gast passt auf jedes Schiff!

Das passende Schiff zu finden ist nicht immer einfach: Reedereien sprechen mit ihren Angeboten ein unterschiedliches Publikum an. Die Bandbreite ist dabei groß: Von Aktivurlaubern und Kulturinteressierten, über Familien und Feinschmeckern, bis hin zu wohlsituierten Mittfünfzigern ist alles möglich.

Die meisten Kreuzfahrtschiffe haben allerdings viele Zwänge „über Bord geworfen“. Nicht selten ist man heutzutage mit einem blauen Blazer „overdressed“. Dennoch gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Bevor Urlauber eine Kreuzfahrt buchen, sollten sie sich stets im Reisebüro sowie durch Onlineportale und Kreuzfahrtführer ausgiebig informieren.

Freitag, 20. Februar 2009

Ball über Bord: Grenzenloses Golfvergnügen

Golf spielen auf hoher See – eine Utopie? Ganz und gar nicht: Für viele passionierte Golfer ist eine „Golf-Kreuzfahrt“ die schönste Art, einen erholsamen Urlaub mit sportlichen Aktivitäten zu verbinden. Zunehmend angeboten werden deshalb Kreuzfahrten, die Golfausflüge zu bekannten und landschaftlich reizvollen Plätzen oder aber eine Vielzahl an Trainings- Gelegenheiten an Bord des Kreuzfahrtschiffes selbst ermöglichen.

So bietet beispielsweise die „Celebrity Solstice“ auf ihrem höchsten Deck eine 1.500 Quadratmeter große Rasenfläche für Golfspieler. Aber auch andere Reederein machen es möglich, an Bord den Schläger zu schwingen oder weit entfernte Golfplätze zum Greifen nah zu bringen: Dabei brauchen die Passagiere nichts weiter zu tun, als entspannt einen Cocktail zu trinken oder an der Reling die Aussicht zu genießen.

Ob Anfänger oder Könner - eine passende Anleitung für Laien oder golferische Herausforderungen für Fortgeschrittene garantieren stets die unterschiedlichen auf die Urlauber abgestimmten „Golf-Pakete“. Ein entsprechendes Equipment kann zudem an Bord der meisten Kreuzfahrtschiffe ausgeliehen werden.

Dienstag, 10. Februar 2009

Rechte auf hoher See: Reisemängel oder höhere Gewalt?

Kreuzfahrten liegen zweifelsohne im Trend, denn sie bieten vor allem eines: Luxus. Gelegentlich kommt es jedoch vor, dass Kreuzfahrtschiffe kaputt gehen, in schlechtes Wetter geraten oder bestimmte Reiseziele nicht anfahren können. In anderen Fällen ist die Kabine zu klein oder das Essen zu schlecht. Oft ist es schwer zu entscheiden, wann die Urlauber Schadensersatz fordern können.

Entspricht die Kreuzfahrt beispielsweise nicht dem Reisevertrag oder Prospekt, liegt eindeutig ein Reisemangel vor, welcher zur Reisepreisminderung berechtigt: Der Passagier sollte die Mängel noch auf dem Schiff dem Reiseleiter anzeigen und Abhilfe fordern. Bis einen Monat nach seiner Rückkehr muss er die Mängel beim Reiseveranstalter anzeigen und Fotos von diesen aufweisen.

Wird hingegen eine Route aus Gründen verlegt, die im Verantwortungsbereich der Reederei liegen, wie beispielsweise Maschinenschäden oder Verkürzung einer Kreuzfahrt, darf der Passagier einen Schadenersatz geltend machen. Kann aber beispielsweise ein Hafen nicht angelaufen werden wegen eines Sturms oder Terroranschlags, ist das „höhere Gewalt": Der Urlauber kann dann zwar eine Minderung des Reisepreises, aber keinen Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude verlangen.

Donnerstag, 5. Februar 2009

AIDAluna unter freiem Himmel

In ihrer vollen Schönheit wird sich die AIDAluna am 13. Februar erstmals zeigen. In den Abend-stunden wird sie die schützende Halle verlassen und ihre erste Nacht im Papenburger Hafen an der frischen Luft verbringen. Bevor das lächelnde Clubschiff nach Emden aufbricht, können alle Besucher und AIDA-Fans eine Woche lang das Ergebnis der monatelangen Arbeit unserer Mitarbeiter bewundern.

Der nun schon dritte AIDA-Riese aus dem Hause Meyer hat eine Länge von 252 Metern und ist 32.2 Meter breit. Das Clubschiff bietet also genug Platz für eine große Anzahl an Restaurants und Bars. Natürlich kommen auch Sportbegeisterte nicht zu kurz, denn viele Fitnessräume und auch ein Tennisplatz an Deck wurden auf der AIDAluna eingerichtet.

Wie auch ihre zwei Vorgängerinnen, hat die AIDAluna zwei auffällige Design- Highlights: Die nach außen gewölbte Glaswand rund um das Theatrium und die typische Bemalung mit einem verführerischen Kussmund, glitzernden Augen und einem nicht ganz so perfektem Lidstrich. Deshalb wirken die Schiffe von außen nahezu identisch und nur wahre AIDA- Kenner vermögen es, die Clubschiffe anhand ihrer Bemalung zu unterscheiden.
Wir freuen uns, dass die Reederei AIDA-Cruises wieder auf uns gesetzt hat und belohnen sie mit einem qualitativ hochwertigen Kreuzfahrtschiff.

Montag, 2. Februar 2009

Innovativer Partner erhält Auszeichnung

Ein Unternehmen sollte immer bestrebt sein besser zu werden und stetig nach Neuerungen suchen. So ist es auch bei uns auf der MEYER WERFT. Eines unserer Unternehmens- Ziele ist es ständig besser zu werden. Dabei verlassen wir uns nicht nur auf unsere eigenen Ideen. Im Jahr 2008 haben wir erstmals auch unsere langjährigen Partner gefragt, wo sie bei uns Verbesserungspotenzial sehen. Mit Erfolg.

Vor dem Hintergrund, dass unsere Partner uns und unsere Abläufe sehr gut kennen, wurden etwa 100 Firmen angeschrieben und nach konkreten Vorschlägen gefragt. Die Resonanz war beachtlich. Etwa 40 unserer Zulieferer und Geschäftspartner gaben uns eine Rückmeldung. Teilweise sogar mit mehreren Vorschlägen.

Diese wurden vom Leiter des Einkaufs Ralf Sempf und dem Geschäftsführer Lambert Kruse gesichtet und zur Bearbeitung an die Fachabteilungen weitergegeben. Derzeit sind noch viele der Vorschläge in Bearbeitung. Einige konnten jedoch bereits umgesetzt werden.

Dazu gehörte der Vorschlag unseres Hauptlogistikers in Sachen Schiffbaustahl, der Firma Klöckner Stahl- und Metallhandel GmbH aus Bremen. Klöckner hatte uns vorgeschlagen, einen ihrer Mitarbeiter auf der MEYER WERFT einzusetzen, der die just-in-time-Versorgung mit Stahl auf direktem Wege zwischen Papenburg und Bremen koordiniert. Die Abläufe werden durch diese Maßnahme erheblich vereinfacht: ein sinnvoller Beitrag zu unserem Prinzip der „schlanken Produktion“. Die Mühe wurde belohnt; die Firma Klöckner erhielt den Innovationspreis 2008.