Mittwoch, 30. Juli 2008

Die Hansestadt eröffnet die Hamburger Cruise Days

Ein Muss für jeden Fan des maritimen Ambientes:

Zum ersten Mal werden die Hamburger Cruise Days ausgerichtet. Die Veranstalter bieten an fünf Tagen ein umfangreiches Spektakel rund um das Thema Kreuzfahrt.

Zu Gast sind 7 große Kreuzfahrtschiffe, darunter die als „Traumschiff“ bekannte „MS Deutschland“ und der mit seinen 118 Metern größte Windjammer der Welt, die „Sedov“. Die Cruise Days werden mit der Ankunft der „Queen Mary 2“ eröffnet. In der Nacht zu Mittwoch läuft die „Königin der Meere“ um 2:30 in den Hafen ein. Den Tag darauf kann die Ankunft der „Sedov“ beobachtet werden. Am Samstag folgen die „MS-Deutschland“ und die „Aidaaura“. Die Einfuhr der „MS Columbus“ und der „MS Astor“ am Sonntag vervollständigt die Flotte.

Die offizielle Eröffnung wird heute Abend gefeiert. Der Lichtkünstler Michael Batz setzt mit seinem „Blue Port“ Projekt einen farblich passenden und zugleich zeitlichen Rahmen der Hamburger Cruise Days. Der Hafen, aber auch die Gebäude entlang der Elbe werden während der Cruise Days in blauem Licht erscheinen. Der „Blue Port“ wird mit der prominenten Unterstützung von Tennisprofi Boris Becker und Schauspieler Till Schweiger gestartet.

Ein stattliches Rahmenprogramm bietet an jedem Tag viel Abwechslung. So werden zum Beispiel Rundfahrten auf der Elbe, eine Kreuzfahrtmesse in der Fischauktionshalle, mehrere Schiffsparaden, Feuerwerke und diverse Shows organisiert.

Die Veranstalter erwarten mehrere hunderttausend Besucher, die für die Hamburger Cruise Days, als Repräsentationsplattform der Hafen-Stadt für Reedereien, den angemessenen Rahmen bilden sollen.

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier:
http://www.hamburgcruisedays.de/

Freitag, 18. Juli 2008

AIDAluna hat ihre Brücke bekommen

Schiffe entstehen bei uns nach dem Legoprinzip. Ein Stahlblock nach dem anderen wird ins Baudock gehoben und alle 66 Blöcke werden zum Schiff zusammengesetzt und verschweißt. Dann folgt die Inneneinrichtung und Endausrüstung. Das ist der normale Ablauf. Bei der AIDAluna hingegen ist es diesmal etwas anders. Während der hintere Bereich der AIDAluna noch nicht komplett ist, hat sie einen ihrer wichtigsten Blöcke schon fast fertig ausgerüstet aufgesetzt bekommen – die Kommandobrücke.
Der Brückenblock ist bereits mit allen technischen und nautischen Geräten ausgestattet und beherbergt einige hundert Meter Kabel. Auch von außen macht der Block mit dem fertigen Anstrich einen sehr guten Eindruck.
In den nächsten Wochen bekommt die AIDA dann ihre restlichen Blöcke. Erst dann beginnt die finale Ausrüstung und der Innenausbau mit der Einrichtung der Restaurants, Wellnessbereiche und Sonnendecks. Diese Bereiche sind es auch, die den Aufenthalt auf dem Clubschiff erst zu einem Urlaub werden lassen. Noch bis zum Frühjahr 2009 investieren unsere Mitarbeiter eine Menge Arbeit und Energie in das neue Schiff. Dann wird die AIDAluna fertig sein, mit ihrem Kussmund die Fans erfreuen und für schöne Reiseerlebnisse sorgen.

Freitag, 11. Juli 2008

Einsteigertipps für Bordneulinge

Bevor „Kreuzfahrt-Debütanten“ mit einem Luxusliner in See stechen, sollten sie sich gut informieren. So können sie sich Kosten und eventuelle Enttäuschungen ersparen.

Kreuzfahrten boomen und das Angebot wird ständig größer. Immer mehr Erholungssuchende spielen mit dem Gedanken, im Urlaub einmal auf große Fahrt zu gehen. Wer sich gut informiert, findet schnell die passende Reise und das passende Schiff: Die Auswahl reicht vom Billigkreuzer bis zum Luxusliner.

„Kreuzfahrten sind längst nicht mehr so elitär wie noch vor einigen Jahren“, sagt Volker Schmidt von der Internet-Schulungsplattform Cruise Campus. Das gestiegene Angebot habe auch günstigere Preise hervorgebracht. Auf den meisten Schiffen gehe es wesentlich lockerer zu als noch vor Jahren: „Eine normale, sportlich-legere Garderobe ist in der Regel völlig ausreichend. Abendrobe oder Dinnerjacket gehören nur noch auf den Fünf-Sterne-Schiffen zwingend ins Gepäck.“

Um herauszufinden, ob ein Urlaub auf See zu den persönlichen Ansprüchen passt, empfiehlt der Experte, es auf einer kurzen Tour auszuprobieren. Vor allem, da eine Kreuzfahrt für viele Menschen immer noch etwas ganz Besonderes ist – und deshalb auch zu speziellen Anlässen unternommen wird.

Weitere wertvolle Tipps für Ihren ersten Bordurlaub finden Sie im Kreuzfahrt-Special von: FOCUS Online

Donnerstag, 10. Juli 2008

Der Countdown läuft

Kaum zu glauben, aber wahr. Schon in wenigen Wochen wird die Celebrity Solstice, die derzeit noch eine überdimensionale Baustelle und weniger ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff ist, das Baudock verlassen.
Noch fehlt ihr an vielen Stellen die Farbe und ist sie eingedeckt mit Folien und Planen. Die Arbeiten laufen jedoch auf Hochtouren und so besteht kein Zweifel, dass sich die Celebrity Solstice am 10. August in ihrer vollen Schönheit präsentieren wird.

Der Vorgang des Ausdockens wird voraussichtlich am frühen Morgen beginnen. Anschließend wird der 315 Meter lange Luxusliner am Ausrüstungskai festmachen und dort für sieben Wochen die Blicke der Fans und Zuschauer auf sich ziehen.

Die Celebrity Solstice, deren Name übersetzt Sonnenwende bedeutet, ist das größte bisher in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff. Und nicht nur die Schiffs-Fans, sondern auch die Mitarbeiter der Meyer Werft warten gespannt auf den Tag an dem unser jüngster Neubau die Halle verlässt. Denn dann werden die Dimensionen, die man sich bisher kaum vorstellen kann, endlich sichtbar werden.

Freitag, 4. Juli 2008

Kreuzfahrtflair im Dunkeln

Erstmals fand im Juni dieses Jahres in Papenburg die „lange Nacht der Kreuzfahrt“ statt. Zwischen 18 und 24 Uhr konnten die Gäste in die traditionsreiche Geschichte des Kreuzfahrtschiffbaus eintauchen und einen spannenden Einblick in den Bau der großen Luxusliner gewinnen.

Das Besucherzentrum der Meyer Werft öffnete über die normalen Öffnungszeiten hinaus und bot den Gästen die Möglichkeit ein wenig Kreuzfahrtflair zu erleben. Mit musikalischer Unterhaltung, zahlreichen Gästebetreuern, die den „Nachtschwärmern“ die Werft erklärten, und einem gastronomischen Angebot war die Nacht des 21. Juni zwar die kürzeste des Jahres, aber wohl auch die außergewöhnlichste. Etwa 1.000 Gäste nutzen die lange Nacht der Kreuzfahrt, um einen Blick auf unsere jüngsten Neubauten, die AIDAluna und die Celebrity Solstice, zu werfen.

Maritime Stimmung kam auch in der Innenstadt Papenburgs auf, in der sich die Frederikenstraße zu einem Freilichtkinosaal verwandelt hatte und Captain Jack Sparrow alias Johnny Depp die Zuschauer in Fluch der Karibik begeisterte.

Zu Gast waren zudem der „Stadtgründer“ Graf Dietrich von Velen mit seiner Gattin, die sich vor dem Zeitspeicher die stimmungsvollen Lieder des Chantychors Collinghorst anhörten.
Die lange Nacht der Kreuzfahrt war ein großer Erfolg und soll in den nächsten Jahren wiederholt werden.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Schiffsrituale: Warum Prominente Schiffe taufen

Wenn Topmodel Eva Padberg ein Schiff tauft, dann setzt die Reederei auf PR. Zugleich ist die Schiffstaufe ein altes Ritual, um die Meeresgötter zu besänftigen.

Schifftstaufe: Früher wurden Menschen geopfert, heute fungieren Models als Taufpaten: Bevor Eva Padberg die Aida Bella feuchtfröhlich taufen durfte, fungierten schon Heidi Klum 2003 und Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf 2002 als Taufpatinnen von neuen Aida-Schiffen. Doch selbst wenn Prominente heutzutage Champagnerflaschen auf neue Schiffe schleudern, dann ist das nichts anderes als die moderne Version eines sehr alten Brauchs. In den Jahrtausenden zuvor griffen die seefahrenden Völker auf mitunter gar blutige Riten zurück, um die Meeresgötter gütig zu stimmen. So brachten die Wikinger zum Stapellauf ihrer Kriegsboote ihren Göttern stets ein Menschenopfer.

In Mesopotamien wurden schon vor rund 4000 Jahren Schiffe durch Priester geweiht. Bei Stapellauf und Taufakt wurden die Götter gebeten, das Schiff vor Sturm, Feuer, Not und Gefahren über und unter Wasser zu verschonen. Schiffsnamen aus der Mythologie beschworen Schönheit, Jugend, Schnelligkeit, Kampfstärke und sollten Einfluss auf ein günstiges Schicksal nehmen. Damit das Glück den Seefahrern auch über die Jahre treu blieb, wurden Fabelwesen, Schlangen, Pferdeköpfe, Drachen oder auch Delfinskulpturen zumeist am Rumpf angebracht.

Doch nicht immer durften Frauen Schiffe taufen. Lesen Sie mehr unter www.focus.de